China verschärft Kartellrecht: Neue Gesetze zielen auf unfaire Praktiken von Tech-Giganten

Peking zieht die Daumenschrauben an. Mit schärferen Kartellgesetzen geht China jetzt gegen monopolistische Praktiken großer Internetplattformen vor – ein Schlag gegen die Tech-Oligarchen.
Die neuen Regeln treffen genau ins Mark: Algorithmen-Manipulation, Datenmissbrauch und Plattform-Dominanz stehen im Fokus. Kein Zufall in einem Land, wo Tech-Konzerne längst mächtiger sind als manche Banken.
Für Investoren bedeutet das: mehr staatliche Kontrolle, aber auch fairere Märkte. Ob das die Innovation bremst oder korrupte Strukturen aufbricht? Typisch China – beides gleichzeitig.
China erweitert fiskalpolitische Instrumente zur Unterstützung der Nachfrage
Finanzministerin Lan Foan sagte am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua, dass China die antizyklischen und kreuzzyklischen Regulierungsmaßnahmen in den nächsten fünf Jahren ausweiten werde.
Lan sagte, der Staat werde das defi-BIP-Verhältnis und den Umfang der Staatsverschuldung auf der Grundlage sich ändernder wirtschaftlicher Bedingungen festlegen.
Lan sagte, China werde den Haushalt, Steuern, Staatsanleihen und Transferzahlungen nutzen, um sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch Sozialprogramme zu unterstützen.
Lan sagte, das globale Umfeld Sei „volatil und instabil“, und die Rivalität zwischen großen Ländern sei „komplexer und intensiver“. Er nannte die Vereinigten Staaten nicht, aber die Spannungen zwischen China und Washington sind in den Bereichen Handel, Technologie und Lieferketten weiterhin hoch.
Lan erklärte, die Ausgaben für das moderne Industriesystem, Wissenschaft und Technologie, Bildung und soziale Sicherheit würden steigen. Er sagte, staatliche Subventionen würden dazu beitragen, den Konsum von Waren und Dienstleistungen im Inland anzukurbeln, da die globale Nachfrage nachlasse.
Er sagte außerdem, China werde lokale Zweckanleihen mit ultralangen speziellen Staatsanleihen koordinieren und gleichzeitig die Art und Weise verbessern, wie der Staat öffentliche Investitionen lenkt.
Lan erklärte, die Instrumente seien dazu gedacht, langfristig wichtige Wachstumsbranchen wie Technologie und Fertigung zu fördern. China werde die Ausgaben bei Bedarf anpassen, um auf Schwankungen an den globalen Märkten zu reagieren.
Er beschrieb das Umfeld als schwierig, wies aber auf Maßnahmen hin, die darauf abzielen, die Binnenwirtschaft stabil zu halten, während sich andere Volkswirtschaften verlangsamen.
US-Abgeordnete sagen, China manipuliere die Mineralienpreise zu seinem Vorteil.
Ein überparteilicher Ausschuss in Washington erklärte am Mittwoch, China versuche seit Jahrzehnten, die globalen Mineralienpreise in die Höhe zu treiben, indem es seine Kontrolle über Lithium und Seltene Erden , um seine Produktionsbasis zu stützen.
Der Sonderausschuss des US-Repräsentantenhauses für China veröffentlichte laut Reuters einen 50-seitigen Bericht, in dem es heißt, Pekings Kontrolle über kritische Mineralien habe dazu beigetragen, die globalen Märkte zu gestalten und seinen geopolitischen Einfluss auszuweiten.
Der Ausschuss erklärte, dass sowohl Ex-Präsident dent Biden als auch Ex-Präsident dent TRUMP Maßnahmen ergriffen hätten, um Chinas Dominanz in diesem Sektor einzuschränken, bevor Trump in diesem Jahr ins Weiße Haus zurückkehrte.
Der Legislativbericht empfiehlt eine Kontrolle der Mineralienpreise und eine stärkere staatliche Aufsicht über die Preismeldestellen.
In einer Stellungnahme gegenüber Reuters erklärte die chinesische Botschaft in Washington, dass „das Komitee keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt“ und fügte hinzu, dass China „die Sicherheit und Stabilität globaler Produktions- und Lieferketten“ unterstütze.
Botschaftssprecher Liu Pengyu rief die US-Politiker dazu auf, die Beziehungen auf der Grundlage von „gemeinsamen Interessen“, „friedlicher Koexistenz“ und „Win-Win-Kooperation“ zu gestalten.
Peking erklärte, die USA hätten Chinas Exportkontrollen für Seltene Erden übertrieben dargestellt und unnötige Panik geschürt. Der republikanische Abgeordnete John Moolenaar aus Michigan, Vorsitzender des zuständigen Ausschusses, sagte jedoch: „China bedroht unsere Wirtschaft mit einer geladenen Waffe, und wir müssen schnell handeln.“
Der Ausschuss erklärte, China habe Lithium und Seltene Erden gezielt durch Preiserhöhungen und -senkungen beeinflusst, um inländische Ziele zu fördern. Jedes Mal, wenn die Lithiumpreise stiegen, hätten die Behörden Maßnahmen ergriffen, um sie wieder zu senken.
Laut dem Bericht nannte die Trump-Regierung im September Bedenken hinsichtlich der Preisgestaltung, als sie eine Kapitalbeteiligung an Lithium Americas anstrebte.
Es wurden 13 politische Schritte hinzugefügt, von denen einige bereits umgesetzt wurden, und es hieß: „Eine einzelne Maßnahme wird die ernste Herausforderung, vor der die Vereinigten Staaten im Bereich der kritischen Mineralien stehen, nicht vollständig bewältigen, daher müssen wir gleichzeitig mehrere politische Maßnahmen verfolgen.“
Diese Warnung erhöht den Druck zusätzlich, da China weiterhin wegen seiner Kontrolle über wichtige Rohstoffe in Lieferketten unter Beobachtung steht, die von Elektrofahrzeugen bis hin zu Hardware für das Krypto-Mining alles betreffen.
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