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Belarus’ Präsident sieht in Kryptowährungen den Schlüssel zur Befreiung vom Dollar-Diktat

Belarus’ Präsident sieht in Kryptowährungen den Schlüssel zur Befreiung vom Dollar-Diktat

Published:
2025-11-15 04:19:38
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Der belarussische Präsidentdent Kryptowährungen als Mittel zur Beendigung der Dollarabhängigkeit.

Kryptowährungen als Waffe gegen die Dollar-Hegemonie? Der belarussische Präsident setzt auf digitale Assets, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu durchbrechen.

Ein strategischer Schachzug oder verzweifelte Hoffnung? Während die USA ihre Finanz-Sanktionen verschärfen, sucht Belarus nach Wegen, das Dollar-System zu umgehen. Kryptowährungen könnten die Lösung sein – oder ein weiteres Opfer geopolitischer Machtspiele.

Die Ironie: Ausgerechnet ein autoritärer Führer preist die dezentrale Freiheit der Blockchain. Aber hey, wenn's den Dollar trifft, sind plötzlich alle für finanzielle Revolutionen – Hauptsache, die eigenen Taschen bleiben voll.

Lukaschenkos Glaube an Kryptowährungen als Mittel, der Dollar-Dominanz zu entkommen 

Derdent hat einen Bericht über die Maßnahmen zur Steigerung des Stromverbrauchs, deren Ergebnisse sowie Vorschläge für die Weiterentwicklung der Elektrizitätswirtschaft und verwandter Sektoren angefordert.

In seinen Äußerungen hob Lukaschenko die weltweiten Bemühungen zur Entdollarisierung hervor, bezeichnete sie als „globales Problem“ unddentunter anderem das Mining von Kryptowährungen als mögliche Lösungsansätze. „Der Fokus liegt auf den Möglichkeiten, bestehende und neue Kapazitäten zu nutzen“, so das Staatsoberhaupt. 

Als Reaktion auf die Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Mining von Kryptowährungen, insbesondere dessen potenzieller Instabilität,dent der Präsident an, dass dies ein notwendiges Opfer sei, da die Welt sich vom Dollar lösen wolle. „Dieser Prozess wird sich verstärken“, sagte Lukaschenko. „Warum also diese Sorge? Etwas Volatilität… nun ja, die wird es wohl geben. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

Belarus , das von Lukaschenko regierte Land, ist eng mit Russland verbündet und gehört zu den Ländern, die den Vormarsch des Dollars ernsthaft bekämpfen. Es hat den Handel aktiv entdollarisiert, seine US-Dollar-Bestände reduziert und prüft derzeit Alternativen wie die Zahlungssysteme der BRICS-Staaten und – wenn Lukaschenkos Äußerungen nichts dagegen einzuwenden haben – Kryptowährungen.

Lukaschenko hat den Bergbau in Belarus stets gefördert.

Lukaschenkos Äußerungen zum Thema Mining erfolgen Wochen, nachdem er im September die Regulierungsbehörden seines Landes aufgefordert hatte, die lange verzögerten Regeln für Kryptowährungen und digitale Token zu finalisieren. 

Lukaschenko hatte sich damals darüber beschwert, dass seine Anweisungen für 2023 zur Ausarbeitung umfassender Regulierungen noch keine genehmigten Dokumente hervorgebracht hätten, und forderte „transparente Spielregeln“ und neue Aufsichtsmechanismen, ohne die Belarus seiner Meinung nach bei der globalen Krypto-Akzeptanz zurückfallen werde.

Derdent hob zudem hervor, dass sich die Technologie scheinbar schneller entwickle als die Gesetzgebung, wodurch der Bedarf an neuen Rechtsbereichen steige. Er wies die Regulierungsbehörden und den Hightech-Park – die Sonderwirtschaftszone, die einen Großteil der digitalen Wirtschaft von Belarus überwacht – an, die Zuständigkeiten aufzuteilen und ihre Expertise in die Ausarbeitung von Regeln einzubringen, die Unternehmen im In- und Ausland die Gewissheit geben, dass sie „in unserem digitalen Paradies ungestört arbeiten können“.

Diese Äußerungen erfolgten Monate, nachdem Lukaschenko öffentlich eine weitere Möglichkeit zur Stärkung der Rolle von Belarus im Kryptobereich erwogen hatte. Im März brachte er die Möglichkeit ins Gespräch, den Stromüberschuss des Landes für das Mining digitaler Vermögenswerte zu nutzen. „Sehen Sie sich dieses Mining an. Immer mehr Menschen wenden sich an mich. Wenn es für uns profitabel ist, sollten wir es tun“, soll er seinem neu ernannten Energieminister gesagt haben.

Lukaschenko verwies auf die Entwicklungen in Washington und hob hervor, dass das Weiße Haus das Konzept einer strategischen Kryptoreserve ins Gespräch gebracht habe. „Man sieht ja, wohin die Welt geht. Und insbesondere die größte Volkswirtschaft der Welt. Sie haben gestern angekündigt, eine [Krypto-]Reserve zu halten“, sagte er.

Belarus wäre nicht das erste Land, das einen solchen Weg in Erwägung zieht. Länder wie Bhutan und El Salvador haben das Bitcoin Mining und Bitcoin als strategische Reservewährung eingeführt. Belarus könnte aufgrund seines Stromüberschusses erheblich profitieren, doch die Regulierungsbehörden müssen noch grünes Licht geben.

Mit dem Dekret Nr. 8 „Über die Entwicklung der digitalen Wirtschaft“, das am 21. Dezember 2017 unterzeichnet wurde, wurde bereits ein Rahmen geschaffen, in dem digitale Vermögenswerte in Belarus unter dem Dach des Hi-Tech-Parks florieren können, und dies hat ausländische Blockchain-Startupstrac.

Mit dem Dekret wurden digitale Token formell im belarussischen Recht anerkannt und eine Rechtsgrundlage für deren Ausgabe, Umlauf und Austausch geschaffen. 

Das Dekret sah zudem Steuerbefreiungen für Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten für Unternehmen und Privatpersonen vor, die im Rahmen des HTP tätig sind, und erkannte die Gültigkeit von Smarttracan. All diese Maßnahmen haben Belarus zu einem der ersten Länder gemacht, das einen staatlich geförderten Rahmen für Kryptowährungen und Blockchain-Dienstleistungen eingeführt hat.

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