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Blackstone und AirTrunk starten Mega-Projekt: Neues Rechenzentrum in Indien nimmt Gestalt an

Blackstone und AirTrunk starten Mega-Projekt: Neues Rechenzentrum in Indien nimmt Gestalt an

Published:
2025-11-13 07:45:22
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Blackstones AirTrunk plant den Bau eines Rechenzentrums in Indien.

Der globale Infrastruktur-Gigant Blackstone und sein Partner AirTrunk ziehen die Ärmel hoch. Ihr neuestes Vorhaben? Ein hochmodernes Rechenzentrum in Indien – ein strategischer Schachzug im boomenden asiatischen Cloud-Markt.

Warum das wichtig ist: Indiens Digitalwirtschaft explodiert, doch die Rechenzentrums-Kapazitäten hinken hinterher. Blackstone setzt genau dort an, wo die Profite winken – wer hätte das gedacht?

Die Details: Keine halben Sachen. Das Projekt soll Indiens Position als regionales Data-Hub stärken. AirTrunk bringt die Expertise, Blackstone das dicke Portemonnaie – eine typische Win-Win-Situation, bei der am Ende vor allem die Investoren gewinnen.

Das große Bild: Während traditionelle Banken noch über Risikomanagement diskutieren, bauen Finanzhaie wie Blackstone einfach die Infrastruktur der Zukunft. Ironie des Schicksals? Die gleichen Player, die einst über Krypto lachten, profitieren jetzt vom digitalen Boom.

CEO Khuda beteuert, dass in Asien genügend Nachfrage für sein Unternehmen und dessen Konkurrenten bestehe.

Auf einer Forbes-Konferenz bezeichnete CEO Khuda KI-Investitionen als „den größten Goldrausch der Menschheitsgeschichte“. Er wies ferner unter Verweis auf das Bauprojekt seines Unternehmens in Indien darauf hin, dass Asiens Bedarf an Rechenzentren groß genug sei, um sowohl AirTrunk als auch seine Konkurrenten aufzunehmen.

Er bemerkte: „Es ist nicht so, als gäbe es nur einen Gewinner, der alles mit nach Hause nimmt.“ Dennoch betonte er, dass die Rechenzentrumsbranche noch Hunderte von Milliarden Dollar benötige, um ihre Expansionsziele zu erreichen.

Die 2024 abgeschlossene Übernahme von AirTrunk durch Blackstone war die größte Investition des Private-Equity-Unternehmens im asiatisch-pazifischen Raum und eine der größten globalen Akquisitionen im Bereich digitaler Infrastruktur. Kürzlich dämpfte Blackstone-CEO Stephen Schwarzman jedoch die Erwartungen an die KI-Expansionspläne und warnte vor möglichen Stromausfällen.

Die Investmentgesellschaft ist ein bedeutender Investor in Indien und investiert fast 40 % ihrer 50 Milliarden US-Dollar umfassenden Investitionen in Maharashtra. Das Unternehmen hat zudem erhebliche Investitionen in indische Immobilien getätigt und über 20 Milliarden US-Dollar in Top-Städte wie Mumbai, Bengaluru, Hyderabad, Pune, die National Capital Region (NCR), Chennai und Kolkata investiert.

AirTrunk hat Interesse an einem Rechenzentrumsprojekt in Australien und arbeitet mit Humain in Saudi-Arabien zusammen.

Kürzlich wurde bekannt gegeben , dass AirTrunk der potenzielle Käufer eines 1-GW-Rechenzentrumscampus in West-Sydney, Australien, ist. Das Unternehmen beabsichtigt, das Gelände zu erwerben, sofern die Baugenehmigung für das Rechenzentrumsprojekt erteilt wird.

Bisher werden die Kosten für das Projekt auf 5 Milliarden australische Dollar (3,3 Milliarden US-Dollar) geschätzt. Geplant ist ein 1-GW-Datencampus mit sechs vierstöckigen Gebäuden auf einer Fläche von 400.000 Quadratmetern (4,3 Millionen Quadratfuß) und 24 Hallen mit einer Leistung von 600 MW bis 1 GW.

Darüber hinaus schloss Blackstone im Oktober einen Vertrag über 3 Milliarden US-Dollar mit Humain, dem staatlich geförderten KI-Unternehmen Saudi-Arabiens, zur Entwicklung von Rechenzentren ab. AirTrunk und das Canada Pension Plan Investment Board planten, gemeinsam mit Humain die Finanzierung, den Bau und den Betrieb von Einrichtungen für die Computersysteme und Speicher zu übernehmen, die die KI-Modelle in Saudi-Arabien ermöglichen.

Humain-CEO Tareq Amin deutete sogar an, dass das Unternehmen über die 3-Milliarden-Dollar-Investition hinaus weitere Expansionspläne für seine Rechenzentren habe. Die ersten Rechenzentren in Saudi-Arabien befinden sich bereits im Bau und sollen Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen. Für seine KI-Anwendungen bezieht das Unternehmen wichtige Halbleiter von US-amerikanischen Chipherstellern, darunter Nvidia .

Insgesamt strebt Tareq eine Erweiterung der Rechenzentrumskapazität um 1,9 GW bis 2030 an. Details zu den Campusstandorten, der Gesamtkapazität und den ausgewählten Chips wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.

Die Expansionen von AirTrunk in Indien, Australien und Saudi-Arabien könnten die digitale Infrastrukturlandschaft in Asien und dem Nahen Osten grundlegend verändern. Mit KI, Cloud-Datenverarbeitung und Skalierbarkeit durch riesige Rechenzentren positioniert sich das Unternehmen als Eckpfeiler des globalen KI-Ökosystems.

Obwohl Herausforderungen wie Energieversorgung, behördliche Genehmigungen und Wettbewerb weiterhin bestehen, sind die Investoren offensichtlichdent dass langfristiges Wachstum bevorsteht. Der Markt ist, wie Khuda bereits andeutete, groß und vielfältig genug, um mehr als einen Anbieter zu tragen. Die aggressive Expansion von AirTrunk könnte nicht nur die Nachfrage befriedigen, sondern auch ein neues Niveau für den Betrieb von Hyperscale-Rechenzentren etablieren.

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