Ethereum plant Fusaka-Netzwerk-Upgrade für den 3. Dezember - Das große Finale der Merge-Ära?

Ethereum steht vor dem nächsten Meilenstein: Das Fusaka-Netzwerk-Upgrade geht am 3. Dezember live und könnte die letzte große Hauptnetz-Hardfork vor dem vollständigen Übergang zu Proof-of-Stake sein.
Was Fusaka für Entwickler bedeutet
Mit verbesserten Skalierungsprotokollen und reduzierten Gasgebühren zielt das Upgrade darauf ab, die langjährigen Engpässe des Netzwerks endgültig zu lösen - genau das, was DeFi-Projekte seit Jahren fordern.
Die Zeit läuft
Während traditionelle Finanzinstitute noch über ihre ersten Blockchain-Piloten diskutieren, zeigt Ethereum erneut, warum es die dominante Smart-Contract-Plattform bleibt: durch kontinuierliche Evolution statt kosmetischer Updates.
Die Fusaka-Modernisierung erhöht die Blockgaskapazität des Netzes von 30 Millionen auf 150 Millionen.
Das Fusaka-Upgrade von Ethereum fast ein Dutzend Verbesserungsvorschläge einführen,
Eine wichtige Verbesserung in Fusaka ist PeerDAS, auch bekannt als EIP-7594, eine verfeinerte Datenzugriffstechnik für Validatoren. Sie ermöglicht es Validatoren, Layer-2-Transaktionen zu bestätigen, indem sie nur einen kleinen Teil der Blob-Daten abfragen.
Die Inbetriebnahme hatte sich jedoch aufgrund von Testanforderungen Anfang des Jahres durch Pectra verzögert. Davon abgesehen soll die Modernisierung die Blockgaskapazität des Netzes von 30 Millionen auf 150 Millionen erhöhen und damit die Blob-Kapazität effektiv verdoppeln – und das in kürzerer Zeit.
Darüber hinaus wird die Implementierung in drei Phasen erfolgen: zunächst die Veröffentlichung des Hauptnetzes, dann die Blob-Erweiterung zur Skalierung von LAYER 2 und schließlich eine Erhöhung des Datenlimits per Hard Fork. Anschließend konzentriert sich das Netzwerk auf sein nächstes Update, Glamsterdam, das laut Quellen die Blockzeiten verbessern und die im Surge-Plan verankerte Trennung von Proposer und Builder implementieren soll – ein wichtiger Meilenstein.
Nethermind und andere wichtige Entwicklungsteams haben bereits die erfolgreiche Bereitstellung von Fusaka im Hoodi-Testnetz bestätigt, was die Vorfreude auf die Veröffentlichung am 3. Dezember steigert.
Einige Marktbeobachter merkten jedoch an, dass Fusaka das Netzwerk zwar verbessern werde, dies aber den Druck durch zunehmende Wettbewerber oder breitere wirtschaftliche Einflüsse nicht mindern werde. Dennoch betonten einige, dass die auf Layer 2 fokussierte Architektur der Plattform und die Optimierungen der Informationseffizienz sie weiterhin an die Spitze der dezentralen Finanzwelt und der Unternehmensinnovation bringen würden. Im September startete die Ethereum Foundation einen vierwöchigen Wettbewerb für Sicherheitslücken, bei dem Forscher, die vor der öffentlichen Verfügbarkeit des Upgrades Schwachstellen entdecken, Preise im Wert von rund 2 Millionen US-Dollar gewinnen konnten.
Ethereum steht weiterhin unter Abwärtsdruck, der Preis liegt bei 3800 US-Dollar.
Ethereum und schwankt trotz der Ankündigung des 3. Dezembers als offiziellem Starttermin für das Mainnet nach dem Fusaka-Upgrade leicht über 3.800 US-Dollar. Daten von CoinGlass zeigen, dass Ethereum in den letzten 24 Stunden Liquidationen im Wert von 220,8 Millionen US-Dollar verzeichnete. Der Großteil davon, nämlich 190,3 Millionen US-Dollar, entfiel auf Long-Positionen.
Ethereum fiel am Donnerstag unter 3.700 US-Dollar, nachdem der Kurs an der 100-Tage-EMA abgewiesen wurde, erholte sich aber anschließend leicht über die Marke von 3.800 US-Dollar. Insgesamt dürfte Ethereum im unteren Bereich nahe 3.600 US-Dollar, gestützt durch die 200-Tage-EMA, eine solide Unterstützung finden. Auf der Oberseite würde eine Kurserholung über 4.270 US-Dollar und die bestehende Widerstandslinie den Weg in Richtung 4.500 US-Dollar ebnen. Allerdings bewegen sich der Relative-Stärke-Index (RSI) und der Stochastik-Oszillator vertikal in Richtung der Mittellinie nach unten, was auf einen zunehmenden Abwärtsdruck hindeutet.
Mit der bevorstehenden Aktivierung von Fusaka Ethereum ist die Vorfreude unter Entwicklern und Investoren gleichermaßen groß. Sollte Fusaka erfolgreich sein, könnte dies einen bedeutenden Fortschritt bei der Erreichung der langfristigen Skalierungsziele von Ethereumdarstellen und den Weg für ein dezentrales Netzwerk ebnen.
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