Polymarket-Wette: Nur 34% Chance, dass Bitcoin Ende Oktober unter 100.000 US-Dollar bleibt - Wetten auf über 130.000 US-Dollar unter 10%

Die Prognose-Marktplattform Polymarket liefert eine nüchterne Einschätzung der Bitcoin-Kursentwicklung für Ende Oktober.
Kühle Zahlen, heiße Erwartungen
Laut aktuellen Wetten auf Polymarket sieht die Community nur eine 34-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin Ende Oktober unter der magischen 100.000-Dollar-Marke bleibt. Noch deutlicher fällt die Skepsis bei den Bullen aus: Wetten auf einen Kurs über 130.000 US-Dollar liegen bei unter 10 Prozent.
Die Märkte sprechen eine klare Sprache - und zeigen gleichzeitig, wie sehr Prognosemärkte manchmal den Puls der Realität verfehlen können. Wenn selbst bei Polymarket die großen Träume klein gerechnet werden, weiß man, dass die Finanzwelt ihren gesunden Menschenverstand noch nicht komplett verloren hat.
US-Aktienmärkte fallen, da sich Bankverluste häufen
Die Börsensitzung am Donnerstag war ein Blutbad für den Handelssaal, angeführt von einem brutalen Ausverkauf von Bankaktien, während die Gewinnsaison mit überdurchschnittlichen Ergebnissen bei JPMorgan, BlackRock, Goldman Sachs und Morgan Stanley beginnt.
Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,7 %, der S&P 500 stürzte um 0,6 % und der Nasdaq Composite rutschte um 0,5 % ab, was auf einen brutalen Ausverkauf von Bankaktien zurückzuführen war, wie Daten von TradingView zeigen.
Der Verkaufsdruck entstand, nachdem die Anleger angesichts der Gesundheit des Kreditgeschäfts der Regionalbanken in Panik gerieten, das plötzlich viel wackeliger aussah als erwartet.
Der größte Schock kam von zwei Automobilunternehmen, Tricolor und First Brands, die beide diese Woche Insolvenz anmeldeten. Dann kam der Dominoeffekt.
Zions Bancorporation meldete am Mittwochabend einen Verlust von 50 Millionen Dollar im Zusammenhang mit zwei gewerblichen Krediten und am Donnerstag behauptete Western Alliance, ein Kreditnehmer habe einen Betrug begangen.
Es war also eine Woche voller Warnsignale, und wie Jim es ausdrückte: „Das Bankensystem hat uns innerhalb einer Woche mit so vielen fragwürdigen Krediten versorgt“, dass Powells Hand über dem Hebel zur Zinssenkung zitterte.
Niedrigere Zinsen beleben normalerweise die Wirtschaft, doch Jim erinnerte daran, dass sie auch Kreditnehmern helfen, Zahlungsausfälle zu vermeiden – ein Umstand, den die Fed derzeit nicht ignorieren kann. Er ist überzeugt, dass diese Kreditkrisen genau die Art von Schmerz sind, die die politischen Entscheidungsträger zum schnellen Handeln zwingt, egal wie laut die Inflationsfalken schreien.
An der Wall Street herrschte Angst und Frustration. Die Anleger haben es satt, immer wieder dieselben Kreditrisiken in neuer FORM zu sehen, vor allem im privaten Kreditgeschäft. Die Märkte dort boomen seit Jahren, und jetzt, da einige ihrer Kredite platzen, wird allen klar, wie tief die Krise reichen könnte.
verwies auch auf Jamie Dimons frühere Warnung, dass die Insolvenzen in der Automobilbranche „wie Kakerlaken seien – wenn man eine sieht, sind wahrscheinlich noch mehr da.“ Dimons Vorhersage war schnell überholt.
Der plötzliche Zusammenbruch von First Brands hat bereits Fragen aufgeworfen, wie es einem so kleinen Autoteilelieferanten gelungen ist, Milliarden von Dollar zwischen globalen Banken und Fondsverwaltungsfirmen zu verstricken.
Jim klang jedoch nicht panisch. „Es ist möglich, dass bei diesem Multi-Millionen-Problem von First Brands ein Verbrechen im Spiel ist“, sagte er.
Jim fügte hinzu: „Das spielt jedoch keine Rolle: Ein fauler Kredit ist ein fauler Kredit und das ist gut für die Börse, denn diese faulen Kredite werden die Gewinne von niemandem außer den Banken schädigen. Ich denke, der Schaden wird sich in Grenzen halten.“
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