Cyber Hornet jagt SEC-Zulassung für revolutionäre S&P 500-ETFs mit XRP, Ethereum und Solana-Bindung

Ein mutiger Vorstoß in die Welt der traditionellen Finanzen: Cyber Hornet will die Grenzen zwischen Krypto und Mainstream-Investing einreißen.
Der Aufbruch in neue Gefilde
Statt sich mit Standard-ETFs zufriedenzugeben, peilt der Anbieter ein Produkt an, das den S&P 500 mit den Top-Kryptowährungen XRP, Ethereum und Solana kombiniert. Eine Wette darauf, dass institutionelle Anleger endlich bereit sind für gemischte Portfolios.
Die regulatorische Hürde
Die SEC stellt sich bekanntlich quer bei allem, was nach digitaler Innovation riecht. Cyber Hornet muss beweisen, dass ihr ETF nicht in die Kategorie 'zu riskant' fällt - während die Branche fragt, ob die Behörde überhaupt versteht, was sie blockiert.
Ein Seitenhieb auf die Finanzwelt
Typisch Wall Street: Sie entdecken Krypto erst, wenn sie es in vertraute ETF-Verpackungen pressen können. Hauptsache, die Gebühren stimmen.
Falls die Zulassung kommt, könnte dies den nächsten großen Schritt in der Akzeptanz digitaler Assets markieren. Oder eben wieder eine dieser 'bald'-Geschichten werden, an die inzwischen kein Mensch mehr glaubt.
Cyber Hornet listete in seiner SEC-Anmeldung zwei weitere ähnliche Angebote auf
Cyber Hornet plant außerdem zwei weitere ETFs für Ethereum und Solana . Die Ethereum Version wird unter dem Namen „EEE“ und die Solana -Version unter dem Namen „SSS“ geführt. Alle Fonds basieren auf ähnlichen 75/25-Modellen, die Aktien mit Futures-Kontrakten kombinieren trac Das Ethereum Exposure erfolgt über CME Ether-Futures und Direktkäufe. Die Solana Aktie des Fonds wird den S&P Solana trac Solana von REX-Osprey hat gerade einen neuen Vermögensrekord aufgestellt.
Anleger zahlen für die Cyber Hornet ETFs jährlich eine Verwaltungsgebühr von 0,95 Prozent. Es fallen jedoch keine Handelsgebühren für Aktionäre an. Die SEC rechnet damit, dass bei einer Investition von 10.000 Dollar nach einem Jahr etwa 100 Dollar und nach drei Jahren 312 Dollar an Gebühren anfallen.
Die ETFs werden außerdem jeden Monat neu gewichtet, um die Aufteilung von 75/25 beizubehalten. Cyber Hornet kann jedoch häufiger Anpassungen vornehmen, wenn die Märkte volatil werden.
Darüber hinaus können die Fonds, wie die meisten ETFs, leicht über oder unter ihrem Basiswert gehandelt werden. Nach der Zulassung sollen die ETFs auch an der Nasdaq gehandelt werden. Privatanleger handeln mit den Anteilen auf dem freien Markt, während autorisierte Teilnehmer 25.000 Stück an Ausgabe- und Rücknahmeeinheiten verwalten.
Die Unterlagen zeigen, dass Cyber Hornet versucht, Börsen-Benchmarks mit der Krypto-Vielfalt zu verknüpfen. Bei einer Einführung wären sie die ersten Fonds, XRP, ETH und SOL mit der Performance des S&P 500 vereinen.
Die US-Börsenaufsicht SEC untersucht die Handelsaktivitäten vor der Bekanntgabe von ETF-Strategien durch Unternehmen
Die US-Börsenaufsicht SEC arbeitet weiterhin mit der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) zusammen, um potenziell ungewöhnliche Handelsgeschäfte zu untersuchen, die unmittelbar vor der Veröffentlichung von Treasury-Management- und ETF-Strategien durch Unternehmen getätigt wurden.
Die Ermittler untersuchen, ob die Geschäfte unter Verwendung vertraulicher Informationen getätigt wurden. Dies könnte ein Fall von Insiderhandel oder Manipulation sein. Auslöser der Untersuchung waren erhebliche Kurssprünge in den Stunden vor der Veröffentlichung der Treasury- und ETF-Strategien der Unternehmen.
Analysten zufolge achtet die SEC stärker denn je auf ungewöhnliche Handelsmuster. Da Unternehmen ETFs und digitale Vermögenswerte für ihre Finanzgeschäfte nutzen, verschärft sich die Aufsicht, um die Marktordnung zu wahren. Die Untersuchung befindet sich noch in der Anfangsphase und hat noch nicht zu einer Durchsetzung geführt, signalisiert aber eine härtere Gangart gegenüber potenziellem Missbrauch.
Die Untersuchung baut auf der laufenden Überprüfung der ETF-Strukturen und der Qualität der Unternehmenstransparenz durch die SEC auf. Die Aufsichtsbehörden sind seit langem misstrauisch gegenüber plötzlichen ETF-Volumina, die nicht mit den verfügbaren Informationen übereinstimmen.
Dennoch hat die SEC kürzlich den Weg für eine Welle neuer kryptobezogener börsengehandelter Fonds freigemacht. Die Behörde genehmigte allgemeine Listing-Standards für rohstoffbasierte börsengehandelte Produkte, wodurch Kryptofonds den Genehmigungsprozess deutlich schneller durchlaufen können.
Da diese Standards nun an der Nasdaq, der Cboe BZX und der NYSE Arca angewendet werden, benötigen Emittenten keine individuellen Genehmigungen mehr gemäß Abschnitt 19(b) des Securities Exchange Act 1934.
Bisher erforderte die Auflegung eines Spot-Kryptofonds einen langwierigen Antrag, eine öffentliche Stellungnahme und eine Prüfung durch die SEC. Aus diesem Grund konzentrieren sich fast alle bestehenden Krypto-ETFs auf Bitcoin und Ether – die nach Marktkapitalisierung größten digitalen Vermögenswerte.
Der neue Ansatz soll die Einführungszeiträume beschleunigen, die Verwaltungskosten senken und den Anlegern in einer ETF-Struktur mehr digitale Vermögenswerte zur Verfügung stellen.
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