Shibarium Bridge für 2,4 Millionen Dollar gehackt – Entwickler frieren Staking ein, um Angreifer zu blockieren
Kryptoland erlebt wieder einmal einen bösen Überraschungsmoment: Die Shibarium Bridge wurde angegriffen – mit einem Schaden von satten 2,4 Millionen US-Dollar.
Die Entwickler reagierten blitzschnell und froren das Staking ein, um den Angreifer auszubremsen. Ein klassischer Zug im Playbook der DeFi-Sicherheit – manchmal muss man eben alles einfrieren, bevor es noch schlimmer kommt.
Wer hätte gedacht, dass eine Blockchain-Bridge riskanter sein kann als eine Hochseilakt ohne Netz? Aber hey, das ist Krypto – wo 2,4 Millionen Dollar mal eben so verschwinden können, während irgendjemand irgendwo den nächsten ,To the Moon‘-Tweet verfasst.
Fazit: Solange solche Lücken existieren, bleibt institutionelles Geld wohl doch lieber beim alten Spiel – mit Bankern, Regulierern und einem Hauch von Langeweile.
Wie sich der Angriff abspielte
Der Angreifer lieh sich 4.6 Millionen BONE, den Governance-Token von Shibarium, über einen Flash-Kredit. Durch die Kompromittierung von 10 der 12 Validierungsschlüssel des Netzwerks erlangte der Angreifer effektiv die Mehrheitskontrolle über den Konsensmechanismus von Shibarium. Mit dieser Hebelwirkung entnahm er rund 224.57 ETH und 92.6 Milliarden SHIB aus der Bridge und leitete die Gelder in seine eigene Wallet um.
Die Beute umfasste auch K9 (KNINE)-Token im Wert von etwa $700,000, die mit K9 Finance verbunden sind, einem Projekt, das in das Ökosystem von Shibarium integriert ist.
Reaktion der Entwickler
Die Entwickler von Shiba Inu handelten schnell, um die Folgen einzudämmen. Sie pausierten die Staking- und Unstaking-Funktionen, wodurch die geliehenen BONE-Token effektiv gesperrt wurden und der Angreifer daran gehindert wurde, die Kontrolle zu festigen. Da BONE-Abhebungen einer Unstaking-Verzögerung unterliegen, stellte die Sperrung sicher, dass der Angreifer seine Machtübernahme nicht vollenden konnte.
Unterdessen setzte die K9 Finance DAO die Wallet des Angreifers auf die schwarze Liste, sodass die gestohlenen KNINE-Token nicht auf dem offenen Markt verkauft werden konnten.
Weiterreichende Auswirkungen
Obwohl der Angriff die anhaltenden Schwachstellen in der Brückensicherheit deutlich macht, werteten die Entwickler die schnelle Reaktion als Beweis für die Widerstandsfähigkeit von Shibarium. Dennoch hat der Exploit die Shiba Inu-Community erschüttert, wobei BONE um fast 10% gefallen ist und SHIB in der Folge leicht nachgegeben hat.
Während die Ermittlungen noch andauern, unterstreicht der Vorfall, dass die Sicherheit der Validierungsschlüssel und die Schutzmaßnahmen für Cross-Chain-Brücken nach wie vor kritische Druckpunkte für Layer-2-Ökosysteme sind.
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