Barclays zieht die Notbremse: Krypto-Zahlungen per Kreditkarte gesperrt – Privatanleger im Visier
Die britische Großbank Barclays hat soeben den Stecker gezogen. Ab sofort blockiert sie alle Kreditkartenzahlungen für Kryptowährungen – ein gezielter Schlag gegen den Retail-Handel.
Warum jetzt? Die Bank begründet den Schritt mit ‚Risikomanagement‘. Doch Insider flüstern von regulatorischem Druck und klassischer Banken-Angst vor Kontrollverlust.
Die Folgen: Privatanleger müssen umständlich auf Debitkarten oder direkte Transfers ausweichen. Gleichzeitig feiert die Bank milliardenschwere Crypto-Clearing-Deals mit Institutionen. Doppelmoral much?
Das große Ganze: Während Großinvestoren über ETFs in Bitcoin schwimmen, wird dem kleinen Mann der Zugang erschwert. Typisch TradFi – erst die Innovation blockieren, dann selbst davon profitieren.
Die Marktkapitalisierung von Circle übersteigt die eigene Stablecoin
Dieser Ansatz steht in starkem Kontrast zu den Entwicklungen in anderen Bereichen der Zahlungsbranche. MasterCard beispielsweise hat kürzlich eine Partnerschaft mit Chainlink bekannt gegeben, um Krypto-Käufe auf der Blockchain zu optimieren, was eine offenere Haltung gegenüber digitalen Finanzdienstleistungen signalisiert.
Die Verschärfung der Maßnahmen durch Barclays kommt gerade zu einem Zeitpunkt, an dem sich Bitcoin nach einer turbulenten Phase, die durch den globalen wirtschaftlichen Druck und geldpolitische Veränderungen geprägt war, über $100,000 stabilisiert hat. Angesichts der weiterhin hohen Zinsen und der angespannten Kreditbedingungen könnte die Abschaffung eines gängigen Einstiegspunkts für Privatanleger die Begeisterung kurzfristig weiter dämpfen.
Analysten warnen, dass die Beschränkung des Zugangs zu Kryptowährungen über Kreditkarten – oft das bevorzugte Zahlungsmittel von Gelegenheitsinvestoren – die Zuflüsse von Privatanlegern in einer Zeit verringern könnte, in der der Markt versucht, wieder an Schwung zu gewinnen.
Während einige Institutionen die Türen für die Einführung von Onchain-Kryptowährungen öffnen, scheinen andere wie Barclays sie zuzuschlagen.
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