Tether setzt auf globale Expansion – trotz US-Stablecoin-Regulierungsdruck
Während Washington sich an Stablecoin-Gesetzen abarbeitet, macht Tether weiter Druck. Der Stablecoin-Riese bekräftigt seine internationale Strategie – als ob Regulierer nur Staffage wären.
Die Botschaft ist klar: Egal, was die US-Politik entscheidet, Tether spielt sein eigenes Spiel. Ob das klug ist oder dreist? Frag die nächste Bank, die gerade wieder ’Blockchain-Innovation’ als PR-Masche nutzt.
Taiwans heimlicher Handelsriese übertrumpft die Wall Street in ihrem eigenen Spiel
Tether, das 2018 nach El Salvador umgezogen ist und seine Aktivitäten in den USA eingestellt hat, dominiert derzeit den Stablecoin-Sektor weltweit. Strenge US-Vorschriften – wie das Verbot von Stablecoins, die durch Bitcoin gedeckt sind – stellen jedoch Einschränkungen dar, die im Widerspruch zur Reservepolitik von Tether stehen.
Trotz des wachsenden Interesses großer Banken wie JPMorgan, Citi und Wells Fargo an der Einführung eigener Stablecoins wies Ardoino Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs zurück. „Ihr Fokus wird auf dem westlichen Finanzsystem liegen“, sagte er. „Wir bauen für die Milliarden Menschen, die davon ausgeschlossen sind.“

