EU greift an: Privacy Coins und anonyme Krypto-Konten sollen bis 2027 verboten werden
Die EU schärft ihr regulatorisches Messer – anonyme Kryptowährungen wie Monero oder Zcash stehen im Fadenkreuz. Bis 2027 könnten Privacy-Features und nicht-identifizierbare Wallets der Vergangenheit angehören.
Brüssel begründet den Vorstoß mit Geldwäsche-Bekämpfung. Kritiker spotten: ’Während Politiker ihre Offshore-Konten behalten dürfen, wird dem Pöbel das digitale Sparschwein weggenommen.’
Die Pläne könnten den Krypto-Markt aufrütteln. Privacy Coins werden zwar nur von einer Nische genutzt – doch das Verbot setzt ein bedenkliches Präzedenz für weitere Einschnitte in die finanzielle Privatsphäre.
Ironie des Ganzen? Ausgerechnet die zentralbankenfreundlichen CBDCs bleiben von Transparenzvorschriften ausgenommen. Wer hätte das gedacht.
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Krypto-Unternehmen, die in verschiedenen EU-Ländern operieren, werden einer verstärkten Kontrolle unterliegen. Eine neue Aufsichtsbehörde, AMLA, wird die größten Akteure überwachen – diejenigen, die Zehntausende von Kunden bedienen oder Transaktionen im Wert von über 50 Millionen Euro abwickeln.
Die anfängliche Aufsicht wird sich auf 40 große Unternehmen konzentrieren, wobei Krypto-Transfers über €1,000 einer obligatorischen Identitätsprüfung unterzogen werden.
Obwohl die Regulierungsbemühungen Kritik von Datenschützern hervorgerufen haben, argumentieren EU-Politiker, dass dies ein notwendiger Schritt zur Säuberung des Kryptoraums und zur Verhinderung von Missbrauch sei.

