Blockchain Group sammelt 7,2 Millionen Euro ein, um Bitcoin-Käufe zu finanzieren
Die an der Pariser Börse notierte Blockchain Group hat erneut den Kapitalmarkt genutzt, um ihre Krypto-Reserven aufzustocken. Das Unternehmen kündigte eine Kapitalerhöhung von 7,2 Millionen Euro an, die gezielt für den Kauf zusätzlicher Bitcoins verwendet werden soll.
Das Unternehmen wird rund 1,6 Millionen neue Aktien an der Euronext Growth zu einem Durchschnittspreis von 4,49 Euro pro Stück emittieren. Dies erfolgt im Rahmen des erst vor einer Woche gestarteten „at-the-market“-Programms mit einem Volumen von 300 Millionen Euro.
Die heutige Kapitalerhöhung setzt die aggressive Strategie fort, die das Unternehmen am Freitag skizzierte. Damals wurden Pläne für den Verkauf neuer Aktien und wandelbarer Schuldverschreibungen im Wert von 9,7 Millionen Euro vorgestellt.
Die Geschäftsführung möchte die Bestände über die bereits gehaltenen 1.471 BTC hinaus ausbauen und positioniert das Unternehmen damit neben einer Handvoll börsennotierter Firmen, die Unternehmensmittel für den Erwerb von Kryptowährungen nutzen.
Die Anleger reagierten verhalten auf die Nachricht: Die Aktie fiel intraday um mehr als vier Prozent auf 5,53 Euro, wie Euronext-Daten zeigen. Dennoch betonte die Führung der Blockchain Group, dass die Kapitalerhöhung nur ein kleiner Schritt innerhalb eines größeren Kaufprogramms sei, das vom strategischen Aktionär TOMAB unterstützt wird.
Im Hintergrund spielt die Strategie von MicroStrategy eine große Rolle. Das Unternehmen von Michael Saylor kaufte erst vor Kurzem weitere 10.100 BTC und hält nun 592.100 Coins. Dies unterstreicht die Idee, dass Bitcoin als langfristige Unternehmensreserve dienen kann. Die jüngste Aktion der Blockchain Group signalisiert die Absicht, diesem Pfad zu folgen – wenn auch auf europäischer Bühne und in deutlich kleinerem Maßstab.
Übersetzt von CryptoH0und