Peter Thiel-unterstütztes Bullish reicht leise IPO-Antrag ein, während Krypto-Firmen Wall Street im Blick haben
Die digitale Asset-Börse Bullish, unterstützt vom Milliardärs-Investor Peter Thiel, unternimmt leise Schritte in Richtung Börsengang.
Quellen mit Kenntnis der Materie berichten, dass das Unternehmen vertraulich einen IPO-Antrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht hat, wobei die Investmentbank Jefferies die Federführung übernimmt.
Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer breiteren Initiative von Krypto-Unternehmen, die von sich ändernden regulatorischen Rahmenbedingungen und einem erneuten Anlegerinteresse unter der Trump-Administration profitieren wollen. Bullish hatte bereits 2021 einen Börsengang über einen SPAC erwogen, doch der Plan scheiterte an ungünstigen Marktbedingungen.

Die IPO-Landschaft für Krypto-Firmen hat zuletzt an Schwung gewonnen. Circle, der Emittent von USDC, sorgte mit einem 1,1 Milliarden Dollar schweren Börsengang für Aufsehen, bei dem die Aktie am ersten Tag um 167 % stieg. Auch Gemini hat Berichten zufolge einen Antrag für eine US-Notierung eingereicht, während eToro kürzlich seinen eigenen Börsengang an der Nasdaq abschloss.
Bullish wird vom ehemaligen NYSE-Präsidenten Tom Farley geleitet und zählt Thiel – einen frühen Bitcoin-Unterstützer und Spender der Trump-Kampagne – zu seinen wichtigsten Förderern.
Unterdessen deuten Daten darauf hin, dass der Krypto-Sektor traditionelle Finanzmärkte in puncto Rendite weiterhin übertrifft. Eine Analyse von CoinMarketCap ergab, dass die Mehrheit der jüngsten Krypto-Token-Listings eine höhere Rendite erzielte als Aktien an großen US-Börsen, was den wachsenden Vorsprung des Sektors gegenüber etablierten Märkten unterstreicht.
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