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Krypto: US-Justiz lehnt neuen Prozess für Sam Bankman-Fried ab – Ein schwerer Rückschlag für den FTX-Gründer

Krypto: US-Justiz lehnt neuen Prozess für Sam Bankman-Fried ab – Ein schwerer Rückschlag für den FTX-Gründer

Published:
2026-03-12 21:19:01
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Sam Bankman-Fried, der ehemalige CEO der insolventen Kryptobörse FTX, erleidet eine weitere Niederlage vor Gericht. US-Bundesanwälte fordern den Richter auf, seinen Antrag auf einen neuen Prozess abzulehnen. Die Begründung: Die von Bankman-Fried vorgelegten Beweise erfüllen nicht die erforderlichen juristischen Kriterien. Damit bleibt der Fall des einstigen Krypto-Stars weiterhin blockiert – ein klares Signal der US-Behörden an die Branche.

Sam Bankman-Fried, Krypto-Figur, erschrocken vor einem riesigen Richterhammer

Warum lehnen die US-Behörden einen neuen Prozess ab?

Die Kernfrage ist einfach: Bankman-Fried argumentiert, neue Zeugenaussagen könnten die Anklagepunkte zum Zustand von FTX vor dessen Zusammenbruch entkräften. Seine Verteidigung beruft sich dabei auf Ryan Salame und Daniel Chapsky, zwei ehemalige FTX-Manager. Doch die Staatsanwaltschaft kontert: Diese Zeugen seien nicht "neu" im rechtlichen Sinne. Die Verteidigung habe von ihrer Existenz bereits vor dem Prozess 2025 gewusst. Ein neuer Prozess wird nur gewährt, wenn bisher unzugängliche Beweise das Urteil hätten ändern können – ein Punkt, an dem Bankman-Frieds Antrag scheitert.

Wie steht es um die Verurteilung von Bankman-Fried?

Der Rückschlag kommt in einer ohnehin schon düsteren Lage: Im November 2025 wurde Bankman-Fried in sieben Punkten schuldig gesprochen – Betrug und Verschwörung inklusive. Im März 2026 verhängte das Gericht eine 25-jährige Haftstrafe wegen der Veruntreuung von Milliarden an Kundengeldern. Für die Kryptobranche ist der Fall längst mehr als nur der Kollaps einer Börse. Er ist ein Symbol für die konsequente Strafverfolgung von Finanzvergehen im Kryptobereich – ohne Rücksicht auf den einstigen Starstatus.

Welche Rolle spielt die politische Dimension?

Seit Monaten kursieren Spekulationen über einen möglichen Präsidialerlass, besonders nach Bankman-Frieds wahrgenommener Annäherung an Donald Trumps Krypto-Positionen. Doch konkrete Schritte blieben aus. Sein öffentliches Image hat sich radikal gewandelt: Vom strahlenden Krypto-Pionier zum Sinnbild für undurchsichtige Governance und vermischte Kundengelder. Eine harte Lektion für den Markt: Krypto-Skandale überdauern in Gerichten, Regulierungen und Anlegererinnerungen – weit über einen Bärenmarkt hinaus.

Wie geht es jetzt weiter?

Bankman-Fried kämpft parallel auf zwei Fronten: Während er Berufung gegen sein Urteil einlegt, versucht er gleichzeitig einen neuen Prozess zu erzwingen. Doch die Erfolgsaussichten scheinen gering. Die US-Justiz zeigt sich unnachgiebig, und selbst in der Kryptobranche hat der einstige Posterboy kaum noch Unterstützer. Sein Fall unterstreicht, wie schnell sich in der volatilen Kryptowelt Vertrauen verspielen lässt – und wie mühsam dessen Wiederaufbau ist.

Häufig gestellte Fragen

Warum will Sam Bankman-Fried einen neuen Prozess?

Bankman-Fried hofft, mit neuen Zeugenaussagen seine Verurteilung anzufechten. Die Behörden sehen darin jedoch nur den Versuch, bereits bekannte Informationen neu zu verpacken.

Wie lange ist Bankman-Fried verurteilt?

Im März 2026 wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt – eine der längsten Strafen in der Geschichte der US-Finanzjustiz.

Hat Bankman-Fried noch Einfluss auf die Kryptobranche?

Sein juristischer Fall beeinflusst weiter die Regulierungsdebatte, aber als Akteur spielt der ehemalige FTX-CEO keine Rolle mehr. Sein Vermögen ist weitgehend aufgebraucht.

|Square

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