Britische Regierung stuft Kryptowährungen als wachsendes Risiko in neuem Langzeit-Betrugsplan ein

Kryptobetrug steht im Mittelpunkt eines neuen britischen Strategiepapiers, das darlegt, wie die Regierung zwischen 2026 und 2029 verschiedene Finanzverbrechen bekämpfen will. Das Papier warnt, dass Betrugsmaschen mit Krypto-Assets weiterhin verschiedene Personen und Unternehmen im Land täuschen.
Das Innenministerium erklärte, Kriminelle nutzten soziale Medien und Messaging-Plattformen, um ihre Betrugsschemata durchzuführen. Diese Plattformen seien zu zentralen Betrugskanälen geworden, nachdem Opfer dazu verleitet wurden, Geld in Krypto-Assets zu senden. Es bestehen weiterhin Lücken in der Art und Weise, wie die Behörden Straftaten im Zusammenhang mit Krypto-Assets behandeln.
Strafverfolgung rüstet auf, während Kryptobetrugsbedrohungen wachsen
Beamte warnen vor wachsenden Gefahren für Verbraucher. Laut dem Strategiepapier stellen sich Herausforderungen für die Strafverfolgung, da sich die Betrugsmethoden mit der Einführung neuer Systeme verändern. Die Regierung betonte, dass mehr Maßnahmen erforderlich seien, um Verluste zu reduzieren.
Die National Crime Agency hat im Jahr 2025 ihre Verbraucherschutzkampagne ausgeweitet. Das Programm zielt darauf ab, Bürger darüber aufzuklären, wie sie Betrugsversuche vermeiden können. Die Regierung unterstützt die Serious Fraud Office bei ihren Bemühungen, ihre Werkzeuge für Kryptoermittlungen an die aktuellen Risiken anzupassen.
Die Financial Conduct Authority schränkt seit 2023 die Werbung für digitale Vermögenswerte für Nutzer im Vereinigten Königreich ein. Diese Beschränkungen zielten auf Unternehmen ab, die Token ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen anbieten. Das HM Treasury plant, im Oktober 2027 einen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte einzuführen.
Einführung der Strategie fällt mit Debatte über Kryptospenden zusammen
Unter diesem Rahmen müssen Unternehmen für digitale Vermögenswerte eine Genehmigung der FCA beantragen. Darüber hinaus wird von diesen Unternehmen erwartet, dass sie sich an neue Regeln halten, die das Betrugsrisiko verringern sollen. Diese Maßnahmen sollen die Aufsicht und das öffentliche Vertrauen verbessern.

Innenministerin Shabana Mahmood und Minister Lord Hanson of Flint bekräftigten den Zweck dieser Strategie. Laut diesen Beamten sei es von entscheidender Bedeutung, Betrug zu reduzieren, um Verbraucher und die Wirtschaft zu schützen. Sie fügten hinzu, dass klare Maßnahmen die Botschaft senden, dass Kriminelle auf stärkere Barrieren stoßen.
Das Strategiedokument wird mitten in einer Debatte über Spenden in digitalen Vermögenswerten veröffentlicht. Das Papier geht nicht direkt auf die Debatte ein. Die britische Regierung erwäge angeblich ein potenzielles Verbot dieser Beiträge im Rahmen des Elections Bill.
Reform UK-Führer Nigel Farage sagte auf der Bitcoin 2025-Konferenz, seine Partei werde Spenden in digitalen Vermögenswerten akzeptieren. Später im Jahr 2025 spendete der frühe Krypto-Investor Christopher Harborne 16 Millionen Dollar an die Reform UK. Die Debatte über Spenden in digitalen Vermögenswerten dauert unter politischen Entscheidungsträgern an.