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Kalifornischer Klage zwingt Microsoft: Kostenlose Windows 10-Unterstützung muss bleiben (2025)

Kalifornischer Klage zwingt Microsoft: Kostenlose Windows 10-Unterstützung muss bleiben (2025)

Author:
AltC0inX
Published:
2025-08-11 06:48:03
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Ein aufgebrachter Windows 10-Nutzer verklagt Microsoft erfolgreich – das Unternehmen soll gezwungen werden, den Support für das alte Betriebssystem kostenlos weiterzuführen. Hintergrund ist die geplante Einstellung des Supports, die Millionen von Nutzern in Gefahr bringen könnte. Hier die spannenden Details.

Warum verklagt ein Nutzer Microsoft wegen Windows 10?

Lawrence Klein, ein besorgter Windows 10-Nutzer aus Kalifornien, hat Klage gegen Microsoft eingereicht. Der Grund? Der Tech-Riese will den Support für Windows 10 im Oktober 2025 einstellen. Klein argumentiert, dass dies "mehrere Millionen" Nutzer unnötig Cyberangriffen aussetzt. Er selbst besitzt zwei Windows 10-Laptops, die in acht Wochen veraltet sein werden.

Interessanter Fakt: Aktuell laufen etwa 45% aller 700 Millionen Windows-Geräte noch mit Windows 10. Das sind rund 315 Millionen Geräte! Kleins Ziel ist eine gerichtliche Anordnung, die Microsoft verpflichtet, den kostenlosen Support fortzusetzen, bis die Zahl der Windows 10-Geräte unter einen "vernünftigen Schwellenwert" fällt.

Was bedeutet das Ende des Windows 10-Supports für Nutzer?

Nach dem Stichtag im Oktober 2025 stehen Windows 10-Nutzer vor einer harten Wahl:

  • Upgrade auf Windows 11 (wenn möglich)
  • Kauf eines neuen Geräts
  • Bezahlung für erweiterte Sicherheitsupdates (30-60$ pro Jahr)

Das Problem: Schätzungsweise 240 Millionen PCs können technisch nicht auf Windows 11 upgraden. "Diese Nutzer werden effektiv gezwungen, neue Hardware zu kaufen oder unerwartete Gebühren für erweiterten Support zu zahlen", so Klein in seiner Klage. Ein cleverer Schachzug von Microsoft – oder einfach nur veraltete Technologie?

Steckt hinter Microsofts Entscheidung eine Marktmanipulation?

Klein geht noch weiter: Er behauptet, Microsoft wolle Nutzer gezielt zu neuen Geräten drängen, die mit den neuesten KI-Tools wie Copilot kompatibel sind. "Diese Strategie wird unweigerlich den Wettbewerb auf dem KI-Markt verringern und die Verbraucherwahl einschränken", heißt es in den Klageunterlagen.

Interessante Beobachtung: Als Microsoft das Ende von Windows 10 ankündigte, hatte das System noch über 50% Marktanteil unter Windows-Betriebssystemen. Ein klarer Fall von "zu erfolgreich für sein eigenes Gut"?

Welche Optionen gibt es aktuell für Windows 10-Nutzer?

Microsoft bietet zwei Wege für erweiterten Support:

Option Kosten Verfügbarkeit
Bezahlter Support 30-60$ pro Jahr Für alle Nutzer
Kostenlose Erweiterung Gratis Nur unter bestimmten Bedingungen

Für viele Nutzer bleibt dies jedoch eine unbefriedigende Lösung. "Microsoft weiß genau, dass viele sich weder neue Hardware noch bezahlten Support leisten können", argumentiert Klein. Ein berechtigtes Anliegen oder übertriebene Panikmache?

Fragen und Antworten zum Windows 10-Support-Streit

Warum verklagt Lawrence Klein Microsoft?

Lawrence Klein verklagt Microsoft, weil das Unternehmen den Support für Windows 10 einstellen will. Er argumentiert, dass dies Millionen von Nutzern unnötigen Sicherheitsrisiken aussetzt und viele gezwungen sein werden, neue Hardware zu kaufen.

Wie viele Geräte sind von der Windows 10-Support-Einstellung betroffen?

Aktuell laufen etwa 45% aller 700 Millionen Windows-Geräte mit Windows 10, das sind rund 315 Millionen Geräte. Besonders problematisch: Schätzungsweise 240 Millionen PCs können technisch nicht auf Windows 11 upgraden.

Welche Alternativen haben Windows 10-Nutzer nach dem Support-Ende?

Nutzer können entweder auf Windows 11 upgraden (wenn möglich), ein neues Gerät kaufen oder für erweiterte Sicherheitsupdates bezahlen (30-60$ pro Jahr). Microsoft bietet auch eine kostenlose Erweiterung unter bestimmten Bedingungen an.

Welche Vorwürfe macht Klein bezüglich Microsofts Marktstrategie?

Klein behauptet, Microsoft wolle Nutzer gezielt zu neuen Geräten drängen, die mit KI-Tools wie Copilot kompatibel sind. Dies würde den Wettbewerb auf dem KI-Markt verringern und die Verbraucherwahl einschränken.

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