Coldcard-Firmware-Lücke von 2021 führt zu Diebstahl von über 100 Millionen US-Dollar in Bitcoin
Odaily News: Eine Firmware-Lücke in der Hardware-Wallet Coldcard aus dem Jahr 2021 führte zu einer unzureichenden Zufälligkeit bei der Wiederherstellung von Seeds. Seit dem 30. Juli haben Angreifer etwa 1.600 bis 1.800 Bitcoin von betroffenen Wallets abgezogen, wobei Tausende von Adressen betroffen sind und der Wert auf über 100 Millionen US-Dollar geschätzt wird.
Der Coldcard-Hersteller Coinkite erklärte, man müsse davon ausgehen, dass jemand KI zur Überprüfung der öffentlichen Firmware einsetze. Die Lücke bestehe seit etwa fünf Jahren; ob KI an den Angriffen beteiligt war, sei bislang nicht bestätigt.
Der Shielded-Labs-Forscher Taylor Hornby entdeckte mithilfe eines Audit-Agenten auf Basis von Claude Opus 4.8 eine Lücke im Zcash-Orchard-Shielded-Pool-Schaltkreis, die bis ins Jahr 2022 zurückreicht und im Test die spurlose Erzeugung unbegrenzter gefälschter ZEC ermöglichte. Die Entwickler behoben das Problem innerhalb weniger Tage; ein tatsächlicher Diebstahl von Coins wurde nicht bestätigt.
Statistiken des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis zeigen, dass die On-Chain-Schreibvorgänge mit Schadsoftware-Anweisungen und Command-and-Control-Informationen von durchschnittlich etwa 2,06 auf 11,1 pro Tag stiegen – ein Anstieg um 440 %. (Bitcoin.com News)
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