„Fed-Flüsterer“: Erneute Zinserhöhung im Oktober könnte Warshs Verhältnis zu Trump auf die Probe stellen
Odaily News: Der „Fed-Flüsterer“ Nick Timiraos erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, Trump habe die Federal Reserve stets dafür kritisiert, die Zinsen auf einem zu hohen Niveau zu halten. Nach der Zinserhöhung der Fed in dieser Woche behauptete er jedoch, er habe diese Entscheidung bereits vor einigen Tagen in einem Telefonat mit dem Fed-Vorsitzenden Warsh gebilligt.
Nach Angaben von mit der Sache vertrauten Personen war das Telefonat zwischen Trump und Warsh für viele enge Berater des Präsidenten eine Überraschung. Dieser „Waffenstillstand“ macht deutlich, dass Warsh das zuvor angespannte Verhältnis, in dem das Weiße Haus die Fed als Gegner betrachtete, vorübergehend entschärft hat. Das Risiko besteht darin, dass dieser Zustand möglicherweise nur bis zur nächsten Zinserhöhung der Fed anhält.
Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte, sollte die Fed beschließen, im Oktober (am Vorabend der Zwischenwahlen) erneut die Zinsen zu erhöhen, könnte Warsh sich als Ziel einer strengeren Prüfung durch Trump und dessen Berater wiederfinden.
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