PayPal revolutioniert Bezahlen: Krypto verdrängt die Kreditkarte
Der Finanzgigant PayPal macht den nächsten Schritt in die Zukunft des Bezahlens – und setzt dabei voll auf Kryptowährungen.
Krypto statt Plastik: Warum PayPal die Kreditkarte links liegen lässt
Mit seiner neuen Strategie umgeht PayPal nicht nur traditionelle Banken, sondern stellt auch die Frage: Braucht es überhaupt noch physische Zahlungsmittel? Die Antwort könnte die Finanzwelt auf den Kopf stellen.
Ein kleiner Seitenhieb am Rande: Während Banken noch über Gebühren streiten, hat PayPal einfach die Technologie gewechselt – typisch für die disruptive Kraft der Krypto-Revolution.
PayPal führt Krypto-Zahlungen weltweit ein
PayPal startet in den USA eine neue Funktion, die das Potenzial hat, den Zahlungsverkehr grundlegend zu verändern. Kunden können künftig beim Checkout direkt mit über 100 verschiedenen Kryptowährungen bezahlen, darunter bekannte Namen wie Bitcoin, Ethereum, USDT und USDC.
Die Zahlungen erfolgen über bekannte Wallets wie MetaMask, Coinbase, Phantom, Exodus oder OKX. Die Eingliederung in den Bezahlprozess erfolgt nahtlos – für den Kunden ändert sich kaum etwas, außer dass er nun seine digitale Geldbörse nutzen kann.
Sofortige Umwandlung in Fiat oder Stablecoin
Spannend für Händler: Sie erhalten den Betrag nicht in Kryptowährung, sondern in Fiat-Währung wie US-Dollar oder in PayPals eigenem Stablecoin PYUSD. Die Umwandlung erfolgt automatisch in Echtzeit, sobald der Kunde die Zahlung abschließt.
Damit entfallen Kursrisiken, denn Händler müssen sich nicht mit den oft schwankenden Preisen von Bitcoin & Co. auseinandersetzen. Auch Buchhaltung und Steuerklärung bleiben damit überschaubar. Das macht die Funktion auch für kleinere Unternehmen attraktiv.
Geringere Gebühren und sofortige Verfügbarkeit
Ein großer Vorteil liegt in den Transaktionskosten. Während internationale Zahlungen oft Gebühren von über 10 Prozent verursachen, verlangt PayPal für Krypto-Zahlungen lediglich 0,99 Prozent – unabhängig vom Land des Käufers.
Auch die Bearbeitungsdauer wird deutlich reduziert. Statt mehreren Tagen stehen die Gelder den Händlern innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung. Das kann die Liquidität von Unternehmen verbessern und neue Märkte erschließen.
3 Billionen Dollar Markt und 650 Millionen Nutzer
Frank Keller, General Manager für große Unternehmen und Händlerplattformen bei PayPal, betont vor allem die strategische Bedeutung. Man wolle kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zum globalen Krypto-Markt mit einem Volumen von über 3 Billionen US-Dollar ermöglichen.
Weltweit nutzen rund 650 Millionen Menschen Kryptowährungen – viele von ihnen bevorzugen anonyme oder dezentrale Zahlungsarten. Die Integration dieser Zielgruppe kann für Händler neue Umsatzpotenziale erschließen.
PYUSD: PayPals eigener Stablecoin als Alternative
Ein zentrales Element der neuen Funktion ist PayPals eigener Stablecoin namens PYUSD. Dieser wurde bereits im August 2023 eingeführt, ist jedoch bisher nur in den USA nutzbar. In der EU fehlen derzeit noch regulatorische Genehmigungen.
Wird eine Zahlung in Kryptowährung geleistet, kann der Händler optional auch PYUSD statt Fiat-Währung erhalten. Dabei profitiert er aktuell von rund 4 Prozent Zinsen, wenn der Betrag auf dem PayPal-Konto liegen bleibt.
Kein Käuferschutz und keine Rückbuchung
Trotz vieler Vorteile gibt es auch Schattenseiten. Krypto-Zahlungen gelten als endgültig – eine Rückbuchung ist technisch nicht möglich. Der Käufer kann eine Zahlung also nicht einfach stornieren oder reklamieren, wie es bei Kreditkarten der Fall ist.
Zudem ist der Stablecoin PYUSD nicht durch eine Einlagensicherung gedeckt. Im Falle einer Insolvenz von PayPal oder Kursverfall könnten Nutzer ihr Geld verlieren. Händler und Kunden sollten sich dieser Risiken bewusst sein.
Ein weiterer Schritt in Richtung Krypto-Zukunft
Schon seit 2024 erlaubt PayPal es Händlern in den USA, Kryptowährungen über ihr Geschäftskonto zu handeln. Die neue Funktion erweitert diesen Ansatz nun auf die Nutzung im alltäglichen Zahlungsverkehr.
Langfristig will das Unternehmen digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologie noch stärker integrieren. Es geht nicht mehr nur um das Investieren in Bitcoin – sondern um echte Nutzung im Alltag, online und stationär.
Ausblick: Wann kommt die Funktion nach Europa?
Derzeit ist „Bezahlen mit Krypto“ nur für US-Kunden verfügbar. PayPal hat jedoch bereits angekündigt, das Angebot auf weitere Länder auszuweiten, sobald regulatorische Voraussetzungen erfüllt sind.
In der EU steht vor allem die MiCA-Verordnung im Weg. Sie verlangt, dass Unternehmen wie PayPal eine Lizenz als E-Geld-Emittent für Stablecoins erhalten. Die Umsetzung könnte jedoch bereits 2026 Realität werden – ein europaweiter Rollout ist also durchaus denkbar.
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