US-Märkte starten mit Schwung ins Wochenende – Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones legen kräftig zu
- Wie performen die großen US-Indizes?
- Welche Aktien führen die Rally an?
- Wie schneiden die Quartalszahlen aus?
- Was sagen die Analysten zur Marktentwicklung?
- Warum steht der Kryptomarkt unter Druck?
- Wie entwickeln sich Rohstoffe und Währungen?
- Was zeigen die aktuellen Wirtschaftsdaten?
- Fazit: Wie geht es weiter?
- Häufig gestellte Fragen
Die US-Aktienmärkte zeigen sich am Freitag, den 7. Februar 2026, in Topform und legen nach turbulenten Wochen deutlich zu. Besonders Tech-Werte und Fluggesellschaften sorgen für positive Überraschungen, während der Kryptomarkt weiterhin unter Druck steht. Goldman Sachs bleibt trotz politischer Risiken optimistisch für das Gesamtjahr.
Wie performen die großen US-Indizes?
Zur Wochenmitte präsentiert sich Wall Street in Bestform: Der Nasdaq Composite legt um 1,2% zu, während der S&P 500 mit +1,3% und der Dow Jones mit satten +1,8% noch stärker zulegen. "Die Erholung kommt nicht überraschend", kommentiert das BTCC Research Team. "Nach den Korrekturen der letzten Wochen nutzen Anleger die Gelegenheit zum günstigen Einstieg."
Welche Aktien führen die Rally an?
Im S&P 500 glänzen heute besonders drei Technologieunternehmen:
- Super Micro Computer: +10%
- Coinbase Global: +8,9%
- Gen Digital: +7,7%
- United Airlines: +5,8%
- American Airlines: +4,8%
- Delta Air Lines: +4,5%
Wie schneiden die Quartalszahlen aus?
Mehrere Unternehmen haben heute ihre Ergebnisse vorgelegt:
- MGM Resorts (unverändert): Nettoergebnis Q4 2025 bei 294 Mio. USD (+87% zum Vorjahr)
- Philip Morris (+1,2%): Bereinigter EPS von 1,69 USD (+9% zum Vorjahr), operativer Gewinn 3,4 Mrd. USD
Was sagen die Analysten zur Marktentwicklung?
Goldman Sachs bleibt optimistisch und prognostiziert für 2026 ein globales Wachstum von 2,9%, angetrieben durch die US-Wirtschaft. "Wir rechnen mit zwei Zinssenkungen der Fed im Juni und September", so ein Goldman-Sprecher. Allerdings warnen Berenberg-Analysten vor protektionistischen Maßnahmen, die Inflation und Wachstum beeinträchtigen könnten.
Warum steht der Kryptomarkt unter Druck?
Bitcoin hat innerhalb von vier Monaten etwa 40% verloren und notiert bei etwa 68.000 USD – weit entfernt vom Allzeithoch bei 126.000 USD im Oktober 2024. "Die Abverkäufe begannen mit Trumps Handelskonflikten und verstärkten sich durch Margin Calls", erklärt Alexandre Baradez von IG France. Long-Zins-Strategien und die mögliche Ablösung von Fed-Chef Powell durch Kevin Warsh erhöhen die Unsicherheit.
Wie entwickeln sich Rohstoffe und Währungen?
Der Brent-Ölpreis steigt um 1,3% auf 68,2 USD pro Barrel. Gold gewinnt 3,5% auf 4.945 USD je Unze. Der US-Dollar bleibt stabil gegenüber dem Euro bei etwa 0,84 EUR.
Was zeigen die aktuellen Wirtschaftsdaten?
Der Verbrauchervertrauensindex der Universität Michigan verbessert sich im Februar auf 57,3 Punkte (Januar: 56,4). Der eigentlich für heute geplante US-Arbeitsmarktbericht wurde wegen des "Micro-Shutdowns" auf den 11. Februar verschoben.
Fazit: Wie geht es weiter?
Die Märkte starten mit Schwung ins Wochenende, bleiben aber anfällig für politische Überraschungen. Während Aktien von günstigen Bewertungen profitieren, kämpft der Kryptomarkt weiter mit strukturellen Herausforderungen. "Für langfristige Anleger könnten die aktuellen Kurse eine Einstiegsgelegenheit bieten", so das BTCC-Team. Dies stellt jedoch keine Anlageberatung dar.
Häufig gestellte Fragen
Warum legen die US-Märkte heute zu?
Die Märkte erholen sich nach den jüngsten Korrekturen, angetrieben durch starke Quartalszahlen und günstige Bewertungen, besonders im Technologiesektor.
Welche Aktien performen heute am besten?
Super Micro Computer (+10%), Coinbase Global (+8,9%) und Gen Digital (+7,7%) führen die Gewinnerliste an, gefolgt von großen Fluggesellschaften.
Wie entwickelt sich Bitcoin aktuell?
Bitcoin notiert bei etwa 68.000 USD, nachdem er seit Oktober 2024 etwa 40% verloren hat. Politische Unsicherheiten und Zinsängste belasten den Kryptomarkt.
Was prognostiziert Goldman Sachs für 2026?
Goldman erwartet globales Wachstum von 2,9%, getrieben durch die US-Wirtschaft, und rechnet mit zwei Fed-Zinssenkungen Mitte 2026.