Circle feiert NYSE-Debüt dank Stablecoin-Hype – doch nicht alle sind begeistert
Stablecoins boomen, und Circle reitet die Welle direkt an die NYSE. Während die einen den Einstieg als Meilenstein feiern, bleiben andere skeptisch – typisch für den Hype-Zyklus der Krypto-Branche.
Die Wall Street liebt wieder einmal ein neues Spielzeug, solange die Regulierer nicht dazwischenfunken. Doch wer zahlt am Ende die Rechnung? Fragt sich nur, wann die ersten Banker ihre Stablecoins als ,innovative Liquiditätslösung‘ verkaufen.
Dennoch waren nicht alle zufrieden. Arca-CIO Jeff Dorman kritisierte den IPO-Prozess öffentlich in einem inzwischen gelöschten Beitrag auf X und äußerte sich frustriert über die seiner Meinung nach minimale Zuteilung an einen der frühesten Unterstützer von Circle. Er warf dem Unternehmen vor, langjährige Verbündete zugunsten traditioneller Finanzakteure zu benachteiligen.
Während Dormans Äußerungen die ansonsten feierliche Markteinführung etwas trübten, deutet die allgemeine Reaktion des Marktes auf den Börsengang von Circle auf ein neues Maß an Interesse der Mainstream-Investoren an Krypto-Unternehmen hin – insbesondere an solchen, die dollarbesicherte digitale Vermögenswerte anbieten.