Europäische Polizei sprengt krypto-finanziertes Verbrechernetzwerk – Internationaler Schlag gegen Dark-Web-Ökonomie
Ein europaweites Polizeikommando hat ein international operierendes kriminelles Netzwerk zerschlagen, das sich über Kryptowährungen finanzierte. Die Razzia zeigt: Blockchain ist kein rechtsfreier Raum – auch wenn einige ’Crypto-Bros’ das gerne glauben würden.
Dutzende Festnahmen, beschlagnahmte Server und Millionen in digitalen Assets: Die Operation traf die Schattenwirtschaft ins Mark. Doch während die Strafverfolger siegen, fragen sich Investoren: Wann kommt der nächste regulatorische Hammer?
Ironie des Tages: Die Verbrecher nutzten ausgerechnet Bitcoin – das dezentrale Zahlungsmittel, das eigentlich Banken umgehen sollte. Jetzt sitzen sie in Zellen, während die Banken fröhlich CBDCs testen. So viel zur finanziellen Revolution.
Im Rahmen der Razzia beschlagnahmten die Behörden Kryptowährungen im Wert von über €180,000, fast €700,000 in Fiat-Währung, vier Schusswaffen, Luxusgüter und 18 hochwertige Fahrzeuge.
Dieser Fall folgt auf allgemeine Bedenken hinsichtlich der durch Kryptowährungen begünstigten Kriminalität. Anfang dieser Woche deckte das Blockchain-Unternehmen Elliptic einen chinesischen Telegram-Marktplatz auf, der illegale Finanzdienstleistungen im Wert von $8.4 Milliarden anbot – angeblich in Verbindung mit Geldern, die bei einem Hack der indischen Börse WazirX in Höhe von $235 Millionen gestohlen und über ein in Colorado registriertes Unternehmen verschleust wurden.