Michael Saylor signalisiert weiteren BTC-Kauf – Strategie übersteht geopolitische Turbulenzen
Michael Saylor hat angedeutet, dass MicroStrategy seine bereits riesige Bitcoin-Reserve aufstocken wird, selbst während die Eskalation zwischen Israel und Iran die globalen Märkte in Atem hält.
In einem X-Post am späten Sonntag teilte der Mitgründer ein Diagramm mit der Überschrift „#Bitcoin ist Hoffnung“, einen Satz, den er typischerweise kurz vor der Ankündigung neuer Käufe verwendet.
Die Zahlen im Überblick
- Aktueller Bestand: ≈ 582.000 BTC
- Letzter Zukauf: 1.045 BTC am 9. Juni (≈ 110 Mio. $)
- Nicht realisierter Gewinn: > 50 %, oder etwa 20 Mrd. $ auf dem Papier (Quelle: SaylorTracker)

Marktumfeld
Am späten Donnerstag flogen Raketen über Teheran, doch Bitcoin verlor nur 3 % und pendelt seitdem um die 105.000 $-Marke. ETFs, die den Vermögenswert abbilden, verzeichneten sogar fünf Tage in Folge Zuflüsse und sammelten in der Woche mehr als 1,3 Mrd. $ ein (Quelle: Farside Investors). Der Crypto Fear & Greed Index steht bei 60 und signalisiert „Gier“ trotz der Kriegsgefechte.
Das Risiko, das alle im Blick haben
Analyst Nic Puckrin weist darauf hin, dass eine Schließung der Straße von Hormus – Engpass für etwa 20 % des weltweiten Öls – die Energiepreise in die Höhe treiben und Risikoassets wie Bitcoin unter Druck setzen könnte. Doch Saylor scheint unbeeindruckt: Ein weiterer Kauf würde seine Ansicht unterstreichen, dass BTC der ultimative Hedge ist, wenn die makroökonomischen Schlagzeilen düster werden.
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