Indische Sicherheitsbehörden melden ‚Crypto-Hawala‘-Netzwerk zur Terrorfinanzierung in Kaschmir – Bericht
Ein neues, ausgeklügeltes ‚Crypto-Hawala‘-Netzwerk, das das traditionelle Hawala-System nachahmt, wird Berichten zufolge genutzt, um Gelder zur Unterstützung terroristischer Aktivitäten in Jammu und Kaschmir zu schleusen, warnten indische Sicherheitsbeamte am Sonntag.
Laut der Press Trust of India umgehen die Schatten-Auslandsgelder die finanziellen Sicherheitsvorkehrungen und operieren vollständig abseits des regulären Systems.
Nach indischen Vorschriften müssen Anbieter von virtuellen digitalen Vermögenswerten (Virtual Digital Asset Service Providers) sich beim Financial Intelligence Unit (FIU) registrieren. Seit dem Geschäftsjahr 2024-25 haben sich nur 49 Börsen als legale Meldestellen registriert.
Die nicht zurückverfolgbare Crypto-Hawala hat ernste Besorgnis ausgelöst. Beamte warnen, dass sie separatistische Elemente in der Region WIEDERBELEBEN könnte.
Crypto-Hawala nutzt ‚Mule-Konten‘ zum ‚Parken‘ von Geldern
Das Netzwerk nutzt „Mule-Konten“ (Strohmannkonten), um Gelder vorübergehend zu parken. Diese Konten SCHICHTEN Transaktionen, um die Geldspur zu verschleiern. Weiterhin zahlen die hinter dem Netzwerk stehenden Syndikate eine Provision von 0,8 bis 1,8 Prozent pro Transaktion an solche Kontoinhaber, bei denen es sich in der Regel um gewöhnliche Bürger handelt, fügten die Beamten hinzu.
Die Syndikate ködern diese Kontoinhaber mit dem Versprechen auf Provisionen und versichern ihnen, dass ihre Rolle SICHER SEI und sie lediglich Gelder parken würden. Anschließend verwalten sie die Bankkonten und Passwörter aller Mule-Kontoinhaber.
„Dies bricht effektiv die finanzielle Spur und ermöglicht es ausländischem Geld, als nicht zurückverfolgbares Bargeld in die lokale Wirtschaft einzutreten“, so die Beamten.
Der ausländische Auftraggeber sendet Kryptowährungen direkt an diese Wallets, ohne eine regulierte Finanzinstitution einzubeziehen. Darüber hinaus reist der Wallet-Inhaber in große indische Städte wie Delhi und Mumbai, um sich mit nicht regulierten Peer-to-Peer (P2P)-Händlern zu treffen und Kryptowährungen zu verhandelbaren Preisen zu verkaufen.
Laut der Polizei von Jammu und Kaschmir sowie zentralen Sicherheitsbehörden sind Personen aus Ländern wie China, Malaysia, Myanmar und Kambodscha an der Erstellung privater Krypto-Konten für lokale indische Bürger beteiligt. Diese internationalen Auftraggeber nutzen ein VIRTUAL Private Network (VPN), um unerkannt zu bleiben, und benötigen keine KYC-Verifizierung.
Die Nutzung von VPNs ist in der Region bereits gesperrt, bestätigte die Polizei und fügte hinzu, dass die Registrierung bei Krypto-Wallets in letzter Zeit zunehmend beobachtet werde.