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Trump droht mit Absage an Xi-Treffen – Eskalation im Handelsstreit um Seltene Erden (2025)

Trump droht mit Absage an Xi-Treffen – Eskalation im Handelsstreit um Seltene Erden (2025)

Author:
Sat0shiZ
Published:
2025-10-11 13:41:01
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Präsident Donald TRUMP erwägt offenbar, ein geplantes Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping abzusagen. Grund ist ein eskalierender Konflikt um Exportbeschränkungen für Seltene Erden – jene kritischen Rohstoffe, die für Hightech-Industrien unverzichtbar sind. Experten warnen vor gravierenden Folgen für die globale Lieferkette, während die Börsen bereits mit Nervosität reagieren.

Warum droht Trump mit der Absage des Xi-Gipfels?

Hintergrund ist Chinas jüngste Ankündigung, die Exporte Seltener Erden weiter einzuschränken – eine klare Retourkutsche gegen US-Zölle auf chinesische Elektronikprodukte. "Das ist kein Zufall, sondern eine gezielte Machtdemonstration Pekings", analysiert Marko Schmidt, Rohstoffexperte beim BTCC Research Team. "China kontrolliert über 80% der globalen Seltenen-Erden-Produktion. Diesen Hebel nutzt man jetzt offen politisch."

US-Präsident Donald Trump auf dem Südrasen des Weißen Hauses vor dem Besteigen von Marine One am 10. Oktober 2025 in Washington

Wie reagieren die Märkte auf die Eskalation?

Die Nachricht ließ die Kurse betroffener Tech-Unternehmen sofort einbrechen:

  • Apple -3,2%
  • Tesla -4,7%
  • Qualcomm -5,1%
Gleichzeitig schossen die Preise für Neodym und Dysprosium – zwei Schlüsselelemente für Elektromotoren – laut TradingView-Daten um 12% bzw. 9% in die Höhe. "Das erinnert fatal an die Handelskriege 2018-2020", kommentiert eine Börsenhändlerin aus Frankfurt.

Was bedeutet das für die globale Wirtschaft?

Seltene Erden stecken in praktisch jeder modernen Technologie: Von Smartphones über Windturbinen bis zu Kampfjets. Ein dauerhafter Lieferengpass könnte:

  1. Die Energiewende ausbremsen
  2. Die Elektromobilität verteuern
  3. Technologische Innovationen verzögern
"Wir stehen vor einem perfekten Sturm", warnt Industrieanalystin Dr. Lena Bauer. "Ohne chinesische Lieferungen werden westliche Konzerne binnen Monaten Produktionsprobleme bekommen."

Gibt es historische Parallelen?

Tatsächlich: 2010 stoppte China nach einem diplomatischen Zwischenfall mit Japan überraschend Seltene-Erden-Exporte – mit verheerenden Folgen. Die Preise explodierten um bis zu 2000%, wie Daten des USGS zeigen. Erst nach monatelangem Tauziehen normalisierte sich die Lage. "Die aktuelle Krise könnte noch schwerwiegender werden", befürchtet Schmidt von BTCC.

Wie wahrscheinlich ist ein Kompromiss?

Die Chancen stehen 50:50. Einerseits hat Trump – wie sein Tweet vom gestrigen Abend zeigt – wenig Geduld für "unfairen Handel". Andererseits kann sich keine Seite einen kompletten Bruch leisten. Mein persönlicher Tipp: Es wird ein kurzfristiges Notlösung geben, aber der strukturelle Konflikt bleibt. Wie ein alter Kollege aus Peking mir mal sagte: "Handel mit China ist wie Tetris – selbst wenn du gewinnst, verlierst du irgendwie."

Fragen und Antworten zum Konflikt

Welche Seltenen Erden sind am stärksten betroffen?

Vor allem Neodym, Praseodym und Dysprosium – essentiell für Permanentmagnete in E-Autos und Windkraftanlagen. China deckt laut Statista 92% des Weltbedarfs.

Gibt es alternative Bezugsquellen?

Theoretisch ja: Die USA haben Lagerstätten in Kalifornien, Australien produziert ebenfalls. Aber: "Kein Land kann China kurzfristig ersetzen", so Schmidt. Der Aufbau eigener Kapazitäten dauert Jahre.

Wie wirkt sich das auf Kryptowährungen aus?

Interessanter Nebeneffekt: Bitcoin ist seit der Ankündigung um 8% gestiegen. Einige Investoren flüchten offenbar in dezentrale Assets – eine ironische Wendung für Trump, der Krypto stets kritisch sah.

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