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Analysten warnen vor Anzeichen eines Höhepunkts bei der Monster-Rallye von Gold

Analysten warnen vor Anzeichen eines Höhepunkts bei der Monster-Rallye von Gold

Author:
Sat0shiZ
Published:
2025-10-10 19:00:37
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Seit Beginn der Rallye im Oktober 2022 ist das Edelmetall um etwa 150 % gestiegen. Dieser Wert liegt unter der durchschnittlichen Steigerung von 293 % bei früheren Haussephasen seit den 1970er Jahren, laut Bank of America, aber diese Rallye hat sich viel schneller entwickelt.

Haussephasen bei Gold dauern normalerweise etwa 43 Monate, und dieser Lauf hat seinen Höhepunkt in nur 36 Monaten erreicht.

Die Treiber sind klar: lockere Politik der Federal Reserve, der Rückgang des US-Dollars und die Nachfrage im Zusammenhang mit dem, was Händler als "Debasement Trade" bezeichnen. Aber einige denken, dass die Rallye überhitzt sein könnte.

Michael Hartnett, ein Strategist bei Bank of America, sagte in seiner FLOW Show Note, dass der HYPE weit über die Handelstische hinausgeschwappt ist. Er teilte mit:

"Mein Schwager erzählte mir kürzlich, dass er mit X zu Mittag gegessen habe und fragte, ob er physisches Gold oder Silber kaufen solle oder ob es bereits zu spät sei, da seine Weininvestments eingebrochen sind."

Hartnett wies auch darauf hin, dass Gold neun Wochen in Folge Zuflüsse verzeichnete, wobei in dieser Woche 2,1 Milliarden Dollar hereinkamen. Dennoch war dies der kleinste Zufluss in drei Wochen.

Analysten warnen vor Anzeichen eines Höhepunkts bei der Monster-Rallye von Gold

Michael Hsieh, Strategist bei der Deutschen Bank, analysierte, dass technische Indikatoren darauf hindeuten, dass die Rallye kurz vor einem Höhepunkt steht. In seinen Worten:

"Wir sehen dies nicht als Zeichen einer bevorstehenden Korrektur. Höchstens könnte es auf eine Phase neutraleren Verhaltens wie zwischen Juni und August hindeuten. Der faire Wert ist in den letzten zwei Monaten zusammen mit Gold gestiegen."

Das bedeutet, dass der Markt eher in eine Pause verfallen könnte, als direkt zusammenzubrechen.

Silber rallyt ebenfalls und erreichte gestern erstmals 50 US-Dollar pro Unze, als Anleger auf eine Angebotsverknappung in London reagierten. Gelagertes Silber, das jahrelang die Lücke am Markt gefüllt hat, wird nun als "austrocknend" beschrieben. Diese Knappheit hat den physischen Markt verengt, die Preise in die Höhe getrieben und die Rallye der Metalle verstärkt.

Einige sehen die Rallye noch viel höher steigen. Randy Smallwood, CEO von Wheaton Precious Metals Corp., sagte in einem Interview mit Bloomberg Television:

"Ich bin zuversichtlich, dass wir Gold im nächsten Jahr über 5.000 US-Dollar sehen werden. Es ist eine Trajektorie, die es leicht bis zum Ende des Jahrzehnts auf 10.000 US-Dollar pro Unze bringen könnte. Es würde mich überhaupt nicht überraschen."

Randy sprach auch den Druck auf Silber an. Er sagte: "Wir operieren seit langem im Defizitmodus auf dem Silbermarkt. Gelagertes Silber hat das Defizit ausgeglichen, aber jetzt trocknen diese Lager aus." Die Knappheit hat die Argumente für Anleger gestärkt, sich Metallen zuzuwenden, da das Angebot knapp bleibt.

Übersetzung von Sat0shiZ

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