Russland führt größten Luftangriff des Krieges gegen Ukraine durch – Regierungsgebäude in Flammen (08.09.2025)
- Was geschah bei dem verheerenden Nachtangriff?
- Welche Städte waren besonders betroffen?
- Wie reagiert die internationale Gemeinschaft?
- Warum eskaliert Russland jetzt?
- Wie geht es weiter?
- Häufig gestellte Fragen
In der Nacht zum Sonntag (07.09.2025) hat Russland den bisher massivsten Luftangriff seit Kriegsbeginn gegen die Ukraine geflogen. Dabei geriet das Hauptregierungsgebäude in Kiew in Brand, mindestens vier Menschen starben – darunter ein Säugling. Präsident Selenskyj spricht von einem "vorsätzlichen Kriegsverbrechen" und fordert erneut westliche Luftabwehrsysteme.
Was geschah bei dem verheerenden Nachtangriff?
Russische Streitkräfte feuerten laut ukrainischen Angaben insgesamt 805 Drohnen und 13 Raketen ab. Die ukrainische Luftabwehr konnte immerhin 751 Drohnen und vier Raketen abschießen – dennoch trafen zahlreiche Geschosse ihr Ziel. Besonders dramatisch: Das historische Regierungsgebäude im prestigeträchtigen Pecherskyi-Viertel stand in Flammen. Augenzeugen berichteten von dichtem Rauch, der aus dem brennenden obersten Stockwerk aufstieg.
Welche Städte waren besonders betroffen?
Neben Kiew wurden auch Zaporischschja, Krywyj Rih, Odessa sowie die Regionen Sumy und Tschernihiw angegriffen. In Wohnvierteln Kiews gingen Fensterscheiben zu Bruch, verängstigte Anwohner sammelten sich in Decken gehüllt auf den Straßen, während Rettungskräfte gegen die Flammen kämpften. "Diese Angriffe zeigen, dass Putin nicht an Diplomatie interessiert ist", kommentierte ein BTCC-Marktanalyst die Eskalation.
Wie reagiert die internationale Gemeinschaft?
Präsident Selenskyj telefonierte nach dem Angriff mit Frankreichs Staatschef Macron, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Die europäischen Verbündeten versicherten erneut politische und militärische Unterstützung – konkrete Zusagen etwa zur Truppenstationierung stehen aber noch aus. Aus Washington kommt bisher nur zögerliche Kritik an Moskau.
Warum eskaliert Russland jetzt?
Experten sehen im Angriff eine Machtdemonstration vor dem Hintergrund wachsender militärischer Erfolge und engerer Beziehungen zu China. Gleichzeitig zeigt sich die Ukraine zunehmend pessimistisch, den Krieg bald beenden zu können. "Putin setzt auf Zeit und Erschöpfung des Westens", so ein Militärexperte gegenüber Reuters.
Wie geht es weiter?
Die ukrainische Führung drängt auf schnellere Lieferungen moderner Luftabwehrsysteme. Gleichzeitig wird hinter den Kulissen an neuen Sicherheitsgarantien gearbeitet. Doch solange Russland auf militärische Lösungen setzt, bleibt die Lage angespannt. Dieser Angriff markiert eine neue Eskalationsstufe in dem bereits über dreieinhalb Jahre dauernden Konflikt.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Opfer forderte der Angriff?
Laut ukrainischen Behörden kamen mindestens vier Menschen ums Leben, darunter ein Baby. Die Zahl könnte noch steigen, da einige Gebäude schwer beschädigt wurden.
Welche Waffen setzte Russland ein?
Nach ukrainischen Angaben wurden 805 Drohnen und 13 Raketen abgefeuert. Es handelte sich damit um den größten Drohnenangriff seit Kriegsbeginn.
Wie reagierte Präsident Selenskyj?
Der ukrainische Präsident verurteilte den Angriff als "vorsätzliches Verbrechen" und forderte die Verbündeten erneut zur Lieferung moderner Luftabwehrsysteme auf.