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Grayscale: Der Hebelanpassungseffekt vom Oktober drückt die Kryptopreise nicht mehr (Stand: Januar 2026)

Grayscale: Der Hebelanpassungseffekt vom Oktober drückt die Kryptopreise nicht mehr (Stand: Januar 2026)

Author:
R3ktPort
Published:
2026-01-18 07:18:02
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Die Kryptomärkte haben sich offenbar von dem durch Hebelwirkungen verursachten Stress im Oktober erholt, wie der Vermögensverwalter Grayscale in einer aktuellen Analyse feststellt. Die Derivateaktivität hat sich stabilisiert, der Verkaufsdruck nachgelassen, und die Marktrichtung wird nun stärker von Fundamentaldaten und politischen Entwicklungen beeinflusst. Bitcoin zeigte im Dezember eine Konsolidierungsphase mit geringer Volatilität, während langfristige Halter ihre Positionen hielten. Dies deutet darauf hin, dass die Preise künftig eher auf regulatorische und institutionelle Signale reagieren werden als auf vergangene Marktstörungen.

Hat sich der Kryptomarkt vom Oktober-Schock erholt?

Laut Grayscale spielen die Hebelanpassungen nach dem 10. Oktober keine signifikante Rolle mehr für die aktuellen Bewertungen von Kryptowährungen. Die Aufmerksamkeit hat sich von Zwangsliquidierungen auf prospektive Faktoren verlagert, darunter stabilere Derivatmärkte und geringere Verkäufe durch langfristige Investoren. Die Daten zeigen, dass der Open Interest in Futures bei großen Börsen wie Binance, BTCC und Bybit seit November stabil bei rund 50 Milliarden US-Dollar liegt – ein deutliches Zeichen für Marktberuhigung.

Grayscale-Analysten sehen eine Stabilisierung der Kryptomärkte

Wie entwickelten sich die Derivatmärkte seit Oktober?

Nach massiven Liquidierungen im Oktober, die den Open Interest von 90-100 Milliarden auf 55 Milliarden US-Dollar einbrechen ließen, stabilisierte sich die Lage. Interessanterweise stieg der Open Interest in Futures im Dezember sogar leicht an, während Optionen hauptsächlich aufgrund von Vertragsabläufen zurückgingen. Diese Muster deuten auf eine stabile Marktteilnahme hin, nicht auf aggressive Risikobereitschaft. Grayscale betont, dass die aktuellen Preise nicht mehr von Nachwirkungen der Hebelanpassungen geprägt werden.

Warum konsolidierte Bitcoin im Dezember?

Mehrere Faktoren kennzeichneten die Dezember-Phase:

  • Enges Preiskorridor bei BTC
  • Unterdrückte Volatilität
  • Geringe Spot-Handelsvolumina
  • Stabiler Open Interest in Futures
Besonders bemerkenswert: On-Chain-Daten zeigen, dass "OG Wale" (frühe Bitcoin-Investoren) ihre Bestände nicht nennenswert reduzierten. Die durchschnittliche "Lebensdauer" von Bitcoin stieg sogar an – ein klassisches Halte-Signal.

Was bedeutet dies für die Zukunft?

Mit nachlassendem Hebeldruck wird die künftige Preisbildung laut Grayscale stärker von zwei Faktoren abhängen:

  1. Klarere politische Signale (insbesondere regulatorische Entwicklungen)
  2. Expandierende institutionelle Aktivitäten
Die Analyse deutet auf einen reiferen Markt hin, der weniger anfällig für Liquidierungsschocks ist. Allerdings warnt Grayscale auch vor möglicher Volatilität durch unerwartete regulatorische Entscheidungen.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielte BTCC in der Marktentwicklung?

BTCC gehörte zu den Börsen, deren Derivateaktivität sich nach dem Oktober-Schock stabilisierte, allerdings mit geringerem Marktanteil als Binance oder Bybit.

Wie verhielten sich institutionelle Anleger?

On-Chain-Daten zeigen, dass institutionelle Akteure ihre Positionen hielten oder sogar ausbauten, besonders nach den Steuer-bedingten Verkäufen früher im Jahr.

Warum ist die Lebensdauer von Bitcoin wichtig?

Eine steigende durchschnittliche "Coin Age" deutet darauf hin, dass Halter nicht verkaufen – ein bullishses Signal für langfristige Marktstabilität.

|Square

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