Weltmarkt: Gold wird zweitwichtigste Reservewährung – Euro entthront
Die Weltmärkte zeigen eine deutliche Hinwendung zu Gold, wobei das Edelmetall Konkurrenten wie den Euro überholt hat. Gold ist nun die zweitwichtigste Reservewährung der Welt und hat den Euro entthront, während es gleichzeitig seine robuste Performance und Absicherungsqualität über die Jahre unter Beweis stellt. Werden die Märkte Gold weiterhin anderen Vermögenswerten vorziehen? Wie lange wird dieser Goldrausch anhalten? Wird es einen neuen Konkurrenten für Gold geben? Wir gehen diesen brennenden Fragen auf den Grund.
Gold schlägt Euro

Ein neuer Bericht der Europäischen Zentralbank krönt Gold zum zweitwichtigsten Asset nach dem US-Dollar. Gold ist nun die zweitwichtigste Reservewährung in den Zentralbanken, während die Weltwirtschaft mit den Folgen anhaltender Kriegskrisen kämpft. Die turbulenten Kriegsgeschehnisse haben Anleger dazu veranlasst, Gold als beste Absicherung zu betrachten, während die Weltmärkte und Volkswirtschaften weiterhin auf Gold setzen, um ihre Gewinnmargen zu stabilisieren.
Der Bericht liefert eindrucksvolle neue Erkenntnisse und zeigt, dass der US-Dollar mit 46 % der globalen Reserven nach wie vor die Spitzenposition einnimmt. Gold macht derzeit 20 % der weltweiten Reserven aus und übertrifft damit den Euro, der bei bescheidenen 16 % liegt.
Die anhaltende Kriegskrise, gepaart mit den aggressiven Politikmaßnahmen unter TRUMP, hat die Welt dazu gebracht, sich stärker auf Gold als auf andere Vermögenswerte zu verlassen. Das Edelmetall gilt seit jeher als beste Absicherung in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, was die Zentralbanken veranlasst hat, von 2022 bis 2025 massiv Gold zu horten.
Anleger strömen wie nie zuvor in Goldfonds: Goldfonds verzeichnen mit 85 MILLIARDEN US-Dollar Nettozuflüssen einen Rekord seit Jahresbeginn. Das ist mehr als das DOPPELTE des bisherigen Jahresrekords aus dem Jahr 2020. Bei diesem Tempo werden die Nettozuflüsse bis Ende 2025 180 Milliarden US-Dollar übersteigen. Gold ist jetzt… pic.twitter.com/Lno4Axk5iV
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) 19. Mai 2025Kaufrausch der Zentralbanken: Interessante Zahlen
Laut dem neuesten EZB-Bericht haben Zentralbanken weltweit intensiv Gold gekauft. So haben Zentralbanken von 2022 bis 2024 jährlich 1000 Tonnen Gold hinzugefügt, um sich gegen wirtschaftliche Turbulenzen abzusichern.
Die globalen offiziellen Goldreserven belaufen sich derzeit auf 36.000 Tonnen, wobei die US-Notenbank allein rund 8316 Tonnen des Edelmetalls hält.
Zentralbanken erwarten weiter steigende Goldreserven: 95 % der Zentralbanken prognostizieren einen Anstieg der globalen Goldreserven im kommenden Jahr, so eine Umfrage des World Gold Council. Rekordverdächtige 43 % der Befragten planen, ihre eigenen Bestände in dieser Zeit aufzustocken.… pic.twitter.com/sv2Kboyl6x
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) 21. Juni 2025Übersetzt von PumpNdump
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