Bunq wird erste europäische Neobank mit flexiblem Crypto-Staking – bis zu 10% Rendite möglich
- Was macht bunqs Staking-Angebot so besonders?
- Welche Coins sind unterstützt?
- Wie funktioniert die Technik dahinter?
- Was sind die Risiken?
- Warum jetzt dieser Schritt?
- Für wen lohnt sich das Angebot?
- Wie startet man mit dem Staking?
- Wie sieht die Zukunft aus?
- Häufige Fragen
Als erste europäische Challenger-Bank bietet sie AB sofort flexibles Staking für 20 digitale Assets an – ohne lästige Sperrfristen. Durch die Partnerschaft mit Kraken können Nutzer jederzeit auf ihre gestakten Coins zugreifen und trotzdem bis zu 10% Jahresrendite einfahren. Ein Game-Changer für europäische Crypto-Enthusiasten, der traditionelle Staking-Plattformen alt aussehen lässt.
Was macht bunqs Staking-Angebot so besonders?
Bunq, laut eigenen Angaben die zweitgrößte europäische Neobank mit stolzen 20 Millionen Nutzern, hat am 25. September 2025 einen Meilenstein gesetzt. Anders als bei herkömmlichen Staking-Diensten, wo Coins oft wochen- oder monatelang gesperrt werden, bleibt bei bunq die Liquidität erhalten. "Man kann jederzeit kaufen, verkaufen oder auszahlen – das ist der große Unterschied zu den meisten Anbietern", erklärt ein Sprecher des Amsterdamer Fintechs.

Welche Coins sind unterstützt?
Das Portfolio umfasst 20 vielversprechende Projekte:
- Ethereum (ETH), Cardano (ADA), Solana (SOL)
- Polkadot (DOT), Tron (TRX), Cosmos (ATOM)
- Tezos (XTZ), Celestia (TIA), Sui (SUI)
- Flow (FLOW), Bittensor (TAO), The Graph (GRT)
Laut CoinMarketCap-Daten schwanken die Renditen je nach Asset zwischen 3% und 10% APR – allerdings mit einem Haken: bunq behält 25% der Staking-Erträge als Gebühr ein. Im Vergleich zu direkten Staking-Lösungen wie Lido (10-15% Gebühren) ist das deutlich teurer, bietet aber den Komfort einer integrierten Banking-Lösung.
Wie funktioniert die Technik dahinter?
Interessanterweise werden nur etwa 50% der eingezahlten Coins tatsächlich gestakt. "Diese Hybridlösung erklärt, wie wir gleichzeitig Flexibilität und attraktive Renditen bieten können", heißt es im offiziellen Whitepaper. Die andere Hälfte bleibt liquide, um jederzeitige Transaktionen zu ermöglichen – ein cleverer Kompromiss zwischen Sicherheit und Verfügbarkeit.
Was sind die Risiken?
Bunq warnt explizit vor fünf Hauptrisiken:
- Slashing: Bei Fehlverhalten des Validators können Teile der Einlagen verloren gehen
- Keine Einlagensicherung: Im Gegensatz zu normalen Bankguthaben gibt's keinen Schutz
- Volatile Renditen: Die APR-Schätzungen sind keine Garantie
- Marktschwankungen: Der Coin-Wert kann trotz Staking sinken
- Regulatorische Grauzone: Staking fällt nicht unter klassische Bankenaufsicht
Warum jetzt dieser Schritt?
Für bunq ist das Staking-Angebot Teil einer größeren Crypto-Offensive. Nach der Einführung von Trading-Funktionen Anfang 2025 will das Fintech nun passives Einkommen ermöglichen. "Viele Nutzer scheuen sich wegen der Timing-Unsicherheit vor Krypto-Investments", verrät eine interne Studie. "Mit Staking kann man unabhängig vom Kurs Gewinne erzielen."
Der Markt ist heiß umkämpft: Während Revolut mit 60 Millionen Nutzern die Nase vorn hat, setzt bunq auf technische Innovationen. "Wir wollen die erste globale Neobank für digitale Nomaden werden", lautet das ehrgeizige Ziel.
Für wen lohnt sich das Angebot?
Besonders attraktiv ist bunqs Lösung für:
- Crypto-Einsteiger, die keine separaten Staking-Wallets verwalten wollen
- Langfristige Halter, die ihre "schlafenden" Coins arbeiten lassen möchten
- Europäische Anleger, die alles aus einer Hand bevorzugen
Aber Vorsicht: Steuerlich gelten Staking-Erträge in den meisten EU-Ländern als zu versteuerndes Einkommen. Ein Blick zum Steuerberater lohnt sich!
Wie startet man mit dem Staking?
Die Aktivierung ist simpel:
- In der bunq-App den Crypto-Tab öffnen
- Unterstützten Coin auswählen
- Staking-Funktion aktivieren
Schon fließen die ersten Erträge – wöchentlich gutgeschrieben und übersichtlich im Dashboard einsehbar. Die Deaktivierung ist ebenso einfach, kann aber je nach Blockchain zu leichten Verzögerungen führen.
Wie sieht die Zukunft aus?
Bunq hat mit diesem Schritt Maßstäbe gesetzt. Sollten Konkurrenten wie N26 oder Monzo nachziehen, könnte Staking bald zum Standardangebot europäischer Neobanken werden. Für Crypto-Puristen bleibt das Angebot zwar zu teuer, aber für den Massenmarkt könnte genau diese Vereinfachung der Durchbruch sein.
Eines ist klar: Die Grenzen zwischen traditionellem Banking und dezentralen Finanzen verschwimmen immer mehr. Bunq geht hier mutig voran – trotz aller Risiken.
Häufige Fragen
Ist Staking bei bunq risikofrei?
Nein. Wie alle Crypto-Anlagen gibt es Risiken wie Slashing, Wertschwankungen und keine Einlagensicherung. Bunq warnt explizit vor möglichen Verlusten.
Kann ich mein Geld jederzeit abheben?
Ja, aber mit Einschränkungen. Die Deaktivierung des Stakings kann je nach Blockchain zu Verzögerungen führen. Sofortige Verfügbarkeit wird nicht garantiert.
Muss ich Staking-Erträge versteuern?
In den meisten europäischen Ländern ja. Die genauen Regelungen variieren – steuerliche Beratung ist empfehlenswert.