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Azoria Capital-CEO beschuldigt Powell der Geldwäsche – Notanhörung steht bevor

Azoria Capital-CEO beschuldigt Powell der Geldwäsche – Notanhörung steht bevor

Author:
M0onSh0t
Published:
2025-07-27 01:50:02
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In einer brisanten Entwicklung hat der CEO von Azoria Capital, James Fishback, Fed-Chef Jerome Powell öffentlich der Geldwäsche beschuldigt, während eine dringende Gerichtsverhandlung am Montag ansteht. Die Klage fordert Transparenz bei den FOMC-Sitzungen und könnte die Art und Weise, wie Märkte Zinsentscheidungen interpretieren, grundlegend verändern.

Warum verklagt Azoria Capital die Federal Reserve?

James Fishback, der umstrittene CEO von Azoria Capital, hat am Donnerstagmorgen in Washington DC eine Bundesklage eingereicht, die die Fed zwingen soll, ihre FOMC-Sitzungen nicht länger hinter verschlossenen Türen abzuhalten. Die Klage beruft sich auf den Government Sunshine Act von 1976 und fordert, dass die anstehende zweitägige Sitzung nächste Woche öffentlich zugänglich gemacht wird.

Richter Barl Howard, ein von Barack Obama ernannter Jurist, hat überraschend schnell eine Notanhörung für Montag angeordnet – nur einen Tag vor Beginn der FOMC-Sitzung. "Sie verstoßen gegen Bundesrecht und operieren im Geheimen", erklärte Fishback in einem Interview. "Die amerikanische Bevölkerung hat ein Recht zu sehen, wie diese Entscheidungen getroffen werden, denn sie zahlen letztlich den Preis dafür."

Wie argumentiert Azoria Capital juristisch?

Fishback zerpflückte während des Interviews das Hauptargument der Fed, der Sunshine Act gelte nicht für das FOMC, da es sich nur um eine "Unterabteilung" der Zentralbank handele. "Sie geben zu, dass die Fed selbst vom Gesetz erfasst wird", konterte Fishback. "Wie kann dann der mächtigste Teil der Institution, der die Zinsen festlegt, ausgenommen sein?" Er bezeichnete dies als "fadenscheinige Ausrede", die nur der Geheimhaltung diene.

Besonders interessant: Fishback wies auch das Argument zurück, öffentliche Sitzungen würden Finanzspekulationen anheizen. "Man kann nicht fünfzig Jahre lang jede Sitzung mit derselben Ausrede geheim halten. Das ist keine gesetzliche Ausnahme, das ist ein Schlupfloch." Er verwies darauf, dass Powell selbst durch Interviews und Veröffentlichung von Protokollen Spekulationen anheize.

Welche Auswirkungen hätte eine öffentliche FOMC-Sitzung?

"Wall Street schläft noch", warnte Fishback. "Sie glauben nicht, dass dies passieren wird." Sollte das Gericht die einstweilige Verfügung erlassen, könnte dies die Märkte grundlegend verändern. Bisher analysieren Händler jede Geste Powells – von seiner Krawattenfarbe bis zur Wortwahl. Mit öffentlichem Zugang würde sich die Volatilität vermutlich auf den Dienstag verlagern, wenn Entscheidungen live verfolgt werden könnten.

Fishback erwartet, dass politische Vorlieben einzelner Komiteemitglieder deutlich zutage treten würden. "Man wird subtile Verzerrungen sehen, wie sie auf Inflation oder Zinsen reagieren." Besonders spannend: Die mögliche Live-Übertragung könnte interne Machtkämpfe offenbaren, die bisher im Verborgenen blieben.

Wie reagiert die Fed auf die Vorwürfe?

Bisher hat die Fed zu den konkreten Vorwürfen geschwiegen. Allerdings verteidigte ein Sprecher die bisherige Praxis: "Die derzeitigen Verfahren gewährleisten geldpolitische Stabilität und verhindern übermäßige Marktschwankungen." Interessanterweise kritisierte Fishback parallel auch die laufende Renovierung des Fed-Gebäudes in DC als "unnötige Steuerverschwendung".

Marktbeobachter sind gespalten. Einige sehen in Fishbacks Vorstoß einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz, andere warnen vor unkalkulierbaren Marktreaktionen. "Die Fed ist keine demokratische Institution, aber sie sollte rechenschaftspflichtig sein", kommentierte ein BTCC-Analyst. "Allerdings muss man bedenken, dass zu viel Transparenz auch Entscheidungsprozesse verlangsamen kann."

Was bedeutet das für Anleger?

Sollte die Klage Erfolg haben, könnte dies die Spielregeln an den Märkten grundlegend ändern. Anleger würden erstmals live miterleben, wie Zinsentscheidungen wirklich zustande kommen – inklusive möglicher politischer Einflussnahme. Fishback selbst ist überzeugt: "Im Moment fliegen wir blind. Eine Live-Übertragung würde endlich Licht in diese Black Box bringen."

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Quellen: TradingView, Coinmarketcap, Bloomberg.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist James Fishback?

James Fishback ist der umstrittene CEO von Azoria Capital, einem Investmentfonds, der sich auf Finanzmarkttransparenz spezialisiert hat. Er wurde bekannt durch seine scharfe Kritik an Zentralbanken.

Was ist der Sunshine Act?

Der Government Sunshine Act von 1976 verpflichtet Bundesbehörden der USA, ihre Entscheidungsprozesse öffentlich zugänglich zu machen, es SEI denn, besondere Ausnahmekriterien liegen vor.

Wann findet die Notanhörung statt?

Richter Barl Howard hat die Anhörung für Montag angesetzt, einen Tag vor Beginn der geplanten zweitägigen FOMC-Sitzung.

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