Coinbase-CEO Brian Armstrong zeigt sich 2025 optimistisch für klare Marktregeln durch die Digital Asset Clarity Law
- Warum ist die Clarity Law 2025 plötzlich so wahrscheinlich?
- Wer prägt konkret die Formulierungen des Gesetzes?
- Was unterscheidet diesen Vorstoß von früheren Versuchen?
- Wie positioniert sich die Bitcoin-Community?
- Häufige Fragen zur Digital Asset Clarity Law
Brian Armstrong, CEO von Coinbase, äußerte sich nach einer Schlüsselbesprechung in Washington äußerst zuversichtlich über die baldige Verabschiedung der „Digital Asset Market Clarity Act“. In einem exklusiven Video auf X betonte er den wachsenden parteiübergreifenden Konsens – ein Wendepunkt für die US-Kryptoregulierung. Parallel diskutierten Top-Manager von Ripple, Kraken und Co. in einer 90-minütigen Arbeitsgruppe konkrete Formulierungen des Gesetzesentwurfs. Währenddessen plant die Regierung offenbar den Aufbau einer Bitcoin-Reserve. Hier die spannenden Details.

Warum ist die Clarity Law 2025 plötzlich so wahrscheinlich?
„Noch nie hatte ich so viel Grund zur Hoffnung“, gestand Armstrong am 18. September 2025 in seiner Social-Media-Ansage. Tatsächlich scheint der politische Wind gedreht: Selbst konservative Senatoren, die Kryptowährungen lange skeptisch gegenüberstanden, signalisierten laut Armstrong nun „Handlungsbereitschaft“. Der Coinbase-Chef führt dies auf drei Faktoren zurück:
- Den Druck innovativer US-Unternehmen, die aufgrund unklarer Regeln ins Ausland abwandern
- Die wachsende Akzeptanz tokenisierter Assets in traditionellen Finanzkreisen
- Erfolgreiche Pilotprojekte mit CBDCs, die regulatorische Lücken sichtbar machten
Laut Coinmarketcap-Daten haben allein 2025 bereits 17 Blockchain-Startups ihre HQ nach Singapur oder Zürich verlegt – ein Weckruf für Washington.
Wer prägt konkret die Formulierungen des Gesetzes?
Hinter den Kulissen arbeitet ein Who-is-who der Branche an den juristischen Feinheiten. Neben Armstrong mischten sich bei der „Closed-Door-Session“ unter anderem:
| Unternehmen | Vertreter | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Ripple | Rechtschef Stuart Alderoty | Definition von Wertpapieren |
| Kraken | Co-CEO Arjun Sethi | Marktintegritätsregeln |
| a16z | Partner Kathryn Haun | DeFi-Governance |
| BTCC | Analystin Lena Wong | Handelsplattform-Perspektive |
Sethi kommentierte gegenüber TradingView: „Klare Spielregeln entfesseln Innovation – aktuell kämpfen Entwickler mehr mit Juristen als mit Code.“
Was unterscheidet diesen Vorstoß von früheren Versuchen?
Anders als die gescheiterte Lummis-Gillibrand-Initiative von 2023 konzentriert sich die Clarity Law laut Insidern auf zwei präzise Ziele:
- Kompetenzaufteilung: Die SEC reguliert security-token, die CFTC übernimmt Rohstoff-ähnliche Kryptowerte
- Tokenisierte Assets: Explizite Regeln für Aktientoken, Immobilien-Token etc. – ein Wachstumsmarkt, der laut BTCC-Research bis 2026 1,2 Billionen Dollar erreichen könnte
„Diesmal geht’s nicht um Philosophie, sondern um praktische Abgrenzung“, so ein anonymes Congressional-Mitglied.
Wie positioniert sich die Bitcoin-Community?
Parallel laufen Gespräche zur „BITCOIN Law“, die strategische Staatsreserven vorsieht. Michael Saylor von MicroStrategy bestätigte Pläne, binnen fünf Jahren 1 Mio. BTC zu erwerben – finanziert durch Steuererlöse aus Mining. Senatorin Cynthia Lummis (R-WY), Architektin beider Gesetze, rechnet mit Trumps Unterschrift noch 2025: „Die Clarity Law schafft Rechtssicherheit ohne Innovation zu ersticken.“
Häufige Fragen zur Digital Asset Clarity Law
Welche Auswirkungen hätte das Gesetz auf normale Anleger?
Verbraucherschutz steht im Entwurf ganz oben: Börsen wie BTCC müssten strengere Kundengeldtrennung nachweisen, gleichzeitig würden Steuerregeln vereinheitlicht.
Warum dauert die US-Regulierung so lange?
Das Problem ist historisch gewachsen – seit dem Howey-Test 1946 gab es keine grundlegende Neudefinition von Wertpapieren. Die Blockchain-Technologie sprengt einfach alle alten Kategorien.
Können DeFi-Projekte unter die Clarity Law fallen?
Laut Entwurfsfassung ja, sofern sie „substanzielle zentrale Kontrollpunkte“ aufweisen. Vollständig dezentrale Protokolle blieben außen vor – ein Kompromiss, der Kritik provoziert.