Iran beschränkt Schiffsdurchfahrt im Hormusstraß auf zwölf Einheiten täglich
Pakistanische Vermittler teilten mit, dass Schiffe ihre Passage mit den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) abstimmen müssen.
Wie Cryptopolitan bereits berichtete, müssen Gebührenbedingungen im Voraus geklärt werden – nicht nach Ankunft – und die Zahlung erfolgt in Kryptowährung oder chinesischen Yuan.
Iran erzwingt formelle Genehmigung vor Einfahrt in den Hormusstraß
Während des Krieges, der von den USA und Israel ohne Provokation begonnen wurde, übernahm Iran die praktische Kontrolle der Wasserstraße, indem er Schiffe angriff, die ohne Erlaubnis passieren wollten.
Medien mit Verbindung zum Iran verschärften die Lage weiter. Press TV meldete die Schließung des Hormusstraß. Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Fars berichtet, der Öltankerverkehr durch die Straße sei eingestellt worden, während Israel weiterhin den Libanon angreift.
Unterdessen warf Mohammad Bagher Ghalibaf, der Sprecher des iranischen Parlaments, den USA am Mittwoch vor, das zweiwöchige Abkommen gebrochen zu haben. In einer in sozialen Medien veröffentlichten Erklärung sagte er: „Das tiefe historische Misstrauen gegenüber den USA rührt von deren wiederholten Verstößen gegen jegliche Form von Verpflichtungen her – ein Muster, das leider erneut aufgetreten ist.“
Laut S&P Global Market Intelligence wurden am Mittwoch nur vier Schiffe durchgelassen – die niedrigste Tageszahl im April bisher.
Wall Street setzt weiter auf Trump-Zurückhaltung vor dem Worst-Case
Während Reedereien mit Gebühren, Genehmigungen und eingeschränkter Durchfahrt konfrontiert waren, handelten Wall-Street-Händler weiterhin nach einer anderen Überzeugung – dem sogenannten TACO-Trade (Trump Always Chickens Out).
Diese Erwartung zeigte sich deutlich, bevor Trump geplante Angriffe auf Iran Minuten vor einer Frist um 20:00 Uhr ET aussetzte. Krypto- und Aktienkurse schnellten daraufhin in die Höhe, während Öl einbrach.
Am Dienstag hatte Trump noch gewarnt: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben, unwiederbringlich.“
Doch Händler hatten bereits vor der offiziellen Pause in diese Richtung spekuliert, da der S&P 500 seinen ersten wöchentlichen Gewinn nach sechs Wochen mit einem Plus von 3,4 % verbucht hatte. Barclays zufolge zeigten S&P-500-Optionen nur eine moderate Risikoprämie vor der Frist.
Adam Kobeissi schrieb in einem X-Post: „Systematische Investoren agieren derzeit unter den wohl profitabelsten Marktbedingungen der Geschichte.“
Der Handelstisch von Mizuho kommentierte: „Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus Selbstzufriedenheit und Vertrauen. Investoren ignorieren die Risiken nicht, aber sie stützen sich eindeutig auf die Historie.“
— Übersetzt von HashR8te
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