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GM übertrifft Wall-Street-Erwartungen und erhöht Prognose für 2025 trotz EV-Dämpfer

GM übertrifft Wall-Street-Erwartungen und erhöht Prognose für 2025 trotz EV-Dämpfer

Author:
HashR8te
Published:
2025-10-22 09:48:03
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General Motors hat am Dienstag die Märkte begeistert, indem es die Erwartungen der Wall Street für das dritte Quartal deutlich übertraf und seine Jahresprognose für 2025 nach oben korrigierte. Die Aktie sprang um über 15% – ihr bester Tag seit 2020. Hier die Details zu diesem bemerkenswerten Quartal und was es für GMs Zukunft bedeutet.

Wie hat GM die Erwartungen im Q3 2025 übertroffen?

Die Zahlen sprechen für sich: GM meldete einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,80 US-Dollar, deutlich über den erwarteten 2,31 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 48,59 Milliarden US-Dollar (erwartet: 45,27 Mrd.) und lag nur knapp unter dem Vorjahreswert von 48,76 Milliarden. Das bereinigte EBIT von 3,38 Milliarden US-Dollar übertraf die Prognose von 2,72 Milliarden bei weitem. "Dank der kollektiven Anstrengungen unseres Teams und unseres überzeugenden Fahrzeugportfolios hat GM ein weiteres sehr gutes Quartal in Bezug auf Gewinn und freien Cashflow geliefert", kommentierte CEO Mary Barra.

Warum hat GM die Prognose für 2025 erhöht?

GM hebt seine Jahresprognose deutlich an: Das bereinigte EBIT wird nun auf 12-13 Milliarden US-Dollar geschätzt (zuvor: 10-12,5 Mrd.). Der bereinigte Gewinn je Aktie steigt auf 9,75-10,50 US-Dollar (von 8,25-10). Der freie Cashflow aus dem Automobilgeschäft wird auf 10-11 Milliarden US-Dollar erhöht (vorher: 7,5-10 Mrd.). Interessant: Die Zollbelastung für 2025 wurde auf 3,5-4,5 Milliarden US-Dollar gesenkt (zuvor: 4-5 Mrd.). Barra dankte dabei ausdrücklich den neuen Zollrichtlinien der Regierung.

Wo liegen die Herausforderungen für GM?

Nicht alles läuft rund: Die Elektrofahrzeug-Sparte bereitet weiterhin Kopfzerbrechen. Nur 40% der E-Fahrzeuge sind auf Produktionsebene profitabel, wie CFO Paul Jacobson einräumte. Die Nettoeinnahmen für Aktionäre sanken um 57% auf 1,3 Milliarden US-Dollar, teilweise wegen einer 1,6-Milliarden-Abschreibung im EV-Bereich. Die Nettogewinnmarge fiel auf 2,7% (von 6,3%). In Nordamerika sank die Marge auf 6,2% (von 9,7%) – hier peilt Barra eine Rückkehr auf 8-10% an.

Welche Bereiche entwickeln sich positiv?

China glänzt als Lichtblick: Die dortige Einheit steigerte den Gewinn um 217 Millionen US-Dollar gegenüber dem Vorjahr. Der internationale Bereich legte um 184 Millionen zu. GM Financial, der Finanzierungsarm, verbuchte bereinigte Erträge von 804 Millionen (+17%). Bemerkenswert: GMs Marktanteil bei E-Fahrzeugen stieg von 8,7% auf 13,8%, womit man Hyundai/Kia (8,6%) überholt hat – wenn auch Tesla noch weit vorne liegt.

Was bedeutet dies für Investoren?

Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild: Während die Kerngeschäfte stark performen, bleibt die EV-Transformation eine kostspielige Herausforderung. Die deutliche Prognoseerhöhung signalisiert jedoch Managementvertrauen. "Die strukturellen Anpassungen zur Kostensenkung in der EV-Produktion werden Zeit brauchen", warnte Jacobson. Für 2024 bleibt GM vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem bereinigten EPS zwischen 1,64 und 2,39 US-Dollar im vierten Quartal.

Fragen und Antworten zu GMs Quartalszahlen

Wie stark ist GMs Aktie nach den Zahlen gestiegen?

Die GM-Aktie schnellte am Dienstag um über 15% in die Höhe – der stärkste Tagesanstieg seit 2020. Der Kurs war am Montag noch bei 58 US-Dollar geschlossen.

Welche Faktoren haben zur Prognoseerhöhung beigetragen?

Haupttreiber waren die besseren Margen im Kerngeschäft, die reduzierten Zollprognosen sowie die verbesserten Cashflow-Projektionen. Die neue Zollpolitik spart GM voraussichtlich 0,5-1 Milliarde US-Dollar ein.

Warum sind nur 40% der E-Fahrzeuge profitabel?

Laut CFO Jacobson benötigt GM strukturelle Änderungen, um die Produktionskosten für E-Fahrzeuge zu senken. Die langsamere Marktakzeptanz erschwert zudem die Skaleneffekte.

Wie positioniert sich GM im EV-Markt?

Mit einem Marktanteil von 13,8% liegt GM nun vor Hyundai/Kia (8,6%), bleibt aber weit hinter Tesla. Die gestiegene Nachfrage nach bestimmten Modellen gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus.

|Square

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