BlockFi und DOJ schließen 35-Millionen-Dollar-Streit ab – Einzelheiten im Überblick
Wichtige Erkenntnisse
BlockFi hat eine endgültige Einigung mit dem US-Justizministerium (DOJ) erzielt und damit einen 35 Millionen Dollar schweren Rechtsstreit über beschlagnahmte Krypto-Assets beendet.
Der langjährige Rechtsstreit des Krypto-Kreditgebers BlockFi ist offiziell abgeschlossen.
Eine kürzlich getroffene Vereinbarung zwischen dem BlockFi-Insolvenzverwalter und dem DOJ beendet eine 35-Millionen-Dollar-Klage über beschlagnahmte Krypto-Assets.
Richter Michael B. Kaplan genehmigt die Einigung
Von Richter Michael B. Kaplan im US-Insolvenzgericht für den Bezirk New Jersey genehmigt, wird die Vereinbarung mit Präjudizwirkung abgeschlossen, wodurch eine Wiederaufnahme des Falls ausgeschlossen ist.
Beide Parteien haben vereinbart, ihre eigenen Anwaltskosten zu tragen.
Interessanterweise stellte das DOJ klar, dass die beschlagnahmten Assets Teil einer strafrechtlichen Untersuchung gegen zwei estnische Staatsbürger waren und nicht direkt mit BlockFi's Insolvenz zusammenhingen.
Während des Verfahrens argumentierte das DOJ, dass das Insolvenzgericht nicht befugt sei, die Übertragung der Assets zu blockieren, wodurch der Streit zu einer Frage der rechtlichen Zuständigkeit wurde.
Eine Insolvenzsaga mit weitreichenden Folgen
Diese neu genehmigte Einigung markiert einen entscheidenden Moment in BlockFi's Insolvenzgeschichte, die im November 2022 nach dem Zusammenbruch von FTX begann und zum finanziellen Niedergang des Unternehmens führte.
Im März 2023 löste das Unternehmen zudem eine Milliarden-Dollar-Forderung mit FTX und Alameda Research durch eine 875-Millionen-Dollar-Vereinbarung.
CEO Zac Prince führte den Zusammenbruch des Unternehmens direkt auf die Handlungen von FTX-Gründer Sam Bankman-Fried zurück.
Bis September 2023 genehmigte das Gericht BlockFi's Kapitel-11-Plan zur Rückzahlung von über 10.000 Gläubigern, wobei das Unternehmen noch etwa 10 Milliarden Dollar schuldete.
Im Jahr 2024 setzte BlockFi eine Frist zum 28. April 2024 für Kunden fest, um ihre Krypto-Assets abzurufen.
Im Mai 2024 begann BlockFi schließlich mit der Abwicklung seiner Web-Aktivitäten und arbeitete mit Coinbase zusammen, um berechtigten Nutzern wie Retail-Kreditnehmern und Zinskonto-Kunden bei der Rückerstattung verbleibender Gelder zu helfen.
Nach Jahren des Kampfes ist der Fall nun endgültig abgeschlossen.
Was bedeuten diese Fälle?
BlockFi's Zusammenbruch dient als Warnung für Krypto-Kreditgeber, die mit hochriskanten Partnern verflochten sind.
Gleichzeitig zeigt er, wie das DOJ zunehmend wachsam im Umgang mit dem Krypto-Sektor agiert.
Neben der Überwachung von BlockFi's rechtlicher Lösung hat das DOJ entschlossen gehandelt, um kriminelle Netzwerke im Krypto-Bereich zu zerschlagen, darunter die Beschlagnahmung von 225,3 Millionen USDT im Zusammenhang mit betrügerischen Investitionsprogrammen.
Es wurden auch 145 Websites des BidenCash-Darknet-Marktplatzes abgeschaltet.
Diese Entwicklungen unterstreichen einen kritischen Wandel hin zu stärkerer Durchsetzung und Verantwortung im digitalen Asset-Ökosystem.
Übersetzt von F1atCrash
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