Moca Chain startet als identitätsfokussierte Layer-1-Blockchain mit Unterstützung des Animoca-Ökosystems
Fragmentierte Logins, redundante KYC-Verfahren und offengelegte persönliche Daten plagen die Krypto-Branche. Moca Network behauptet, dass seine ZK-basierte Layer-1-Blockchain dies ändern wird. Mit dem Start im Animoca-Ökosystem, das 700 Millionen Nutzer umfasst, setzt das Projekt stark auf verifizierbare Credentials als nächste Infrastruktur-Innovation.
Am 25. Juni hat Moca Network, die identitätsfokussierte Sparte von Animoca Brands, die Moca Chain vorgestellt – eine neue Layer-1-Blockchain, die speziell für dezentrale Identitäten und verifizierbare Daten entwickelt wurde.
Die Moca Chain ist die Heimat und offene Plattform für alle Identitäten und Daten, die symbiotisch mit anderen Blockchains als Identitäts- und Datenverifizierungsschicht koexistiert. Sie richtet sich an alle Protokolle, Apps oder Entwickler, die bereit sind, die Ausstellung und Überprüfung von Credentials zu skalieren. 🔗 Bauen Sie mit:…
— Mocaverse💼🪐 (@Moca_Network) 25. Juni 2025Die mit Zero-Knowledge-Proofs und Cross-Chain-Interoperabilität ausgestattete Blockchain ermöglicht es Nutzern, Credentials privat zu speichern und gleichzeitig über Anwendungen hinweg nachzuweisen, ohne rohe Informationen preiszugeben. Ein Testnet ist für das dritte Quartal 2025 geplant, das Mainnet soll im vierten Quartal folgen.
Moca Chains Ansatz zur Reparatur des kaputten Web3-Identitätssystems
Laut der Ankündigung baut Moca Network spezialisierte Infrastruktur für dezentrale Identitäten, die vier Kerntechnologien kombiniert.
Dazu gehören dezentrale Speicherung für nutzerkontrollierte Daten, ZKP-basierte Verifizierung zum Schutz der Privatsphäre, zkTLS zur Einbindung von Echtwelt-Informationen ohne zentrale Vermittler und ein Identity Oracle zur Ermöglichung von Cross-Chain-Credential-Prüfungen.
Das Ziel der modularen Identitätsschicht ist einfach, aber ehrgeizig: Nutzer sollen Credentials einmal speichern – Sei es ein KYC-Dokument, ein Universitätsabschluss oder Gaming-Errungenschaften – und sie in jeder Anwendung wiederverwenden, ohne wiederholt persönliche Daten preiszugeben.
Für Entwickler bietet die Moca Chain das AIR Kit, ein Plug-and-Play-Identitätstoolkit, das nahtlos in bestehende Apps, Wallets und Protokolle integriert werden kann, ohne die UX von Grund auf neu aufbauen zu müssen.
Neben dem Datenschutz setzt Moca Chain darauf, dass wiederverwendbare Identitäten wirtschaftlichen Wert freisetzen können. Heute geben Unternehmen Millionen für die Nutzerverifizierung aus, während Einzelpersonen keinen Nutzen aus ihren eigenen Daten ziehen. Durch die Umwandlung von Credentials in portable Assets könnte Moca Compliance vereinfachen, neue Belohnungsmodelle ermöglichen und Betrug reduzieren.
Die Moca Chain ist auch ein Token-Ökonomie-Experiment. Im Kern des Netzwerks steht MOCA, der Utility-Token, der jede Aktion auf der Chain antreibt. Ausstellen, Verifizieren, Speichern und sogar Generieren von Credential-Daten über zkTLS erfordern MOCA. Validatoren müssen ihn staken, um das Netzwerk zu sichern, während Verifizierer damit bezahlen, um Credentials zu prüfen.
Laut der Ankündigung gilt: Je mehr Credentials ausgestellt und verifiziert werden, desto mehr wird MOCA genutzt – was eine direkte Nachfrageschleife an die Netzwerkaktivität knüpft.
Übersetzt von F1atCrash
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