Gold strebt 4.000 US-Dollar an – globale Unsicherheit treibt Anleger in sichere Häfen
Zunehmende geopolitische Unsicherheit verleiht der Gold-Rallye neuen Schwung, wobei führende Finanzinstitute nun einen Anstieg auf 4.000 US-Dollar pro Unze vorhersagen.
Die Bank of America hält es für möglich, dass das Edelmetall diese Marke innerhalb des nächsten Jahres erreicht, während Goldman Sachs erwartet, dass die Preise bis Jahresende auf 3.700 US-Dollar steigen und bis Mitte 2026 schließlich 4.000 US-Dollar erreichen.
Die Prognosen kommen zu einer Zeit, in der Zentralbanken weiterhin Goldreserven aufstocken und Anleger defensiv agieren.
Gold wird derzeit bei rund 3.395 US-Dollar gehandelt – ein Anstieg von fast 30 % seit Januar und nicht weit entfernt vom April-Höchststand von 3.500 US-Dollar.
Analysten zufolge wird die erneute Dynamik durch die Sorge vor einem größeren Konflikt im Nahen Osten angeheizt. Jüngste Luftangriffe Israels auf iranische Militärangehörige haben die Märkte erschüttert und sichere Anlagen beflügelt.
Obwohl Gold einen Teil der Gewinne nach dem anfänglichen Anstieg wieder abgab, glauben Strategen, dass die höheren Preise bestehen bleiben könnten, solange die globalen Spannungen ungelöst sind.

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Übersetzt von F1atCrash
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