Spanische Bank BBVA rät vermögenden Kunden zu Bitcoin-Investments: Bericht
Die spanische Bank BBVA empfiehlt ihren vermögendsten Kunden angeblich, in Bitcoin zu investieren – nur wenige Monate nach der Ankündigung, Kryptowährungshandel für Kunden anzubieten.
Laut einem Bericht von Reuters rät BBVA ihren Top-Vermögenskunden, 3 % bis 7 % ihres Portfolios in Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen zu investieren.
Die empfohlene Allokation hängt von der Risikobereitschaft des Anlegers ab, so Philippe Meyer, Leiter Digital & Blockchain Solutions bei BBVA Schweiz. Auf der DigiAssets-Konferenz in London erklärte Meyer, dass die Bank seit September 2024 ihre Privatkunden zu BTC-Investments berät.
„Bei risikofreudigeren Profilen erlauben wir bis zu 7 % in Krypto“, sagte Meyer.
Die spanische Bank hatte zuvor Pläne angekündigt, Krypto-Handels- und Verwahrungsdienstleistungen für Kunden in Spanien anzubieten. In der ersten Phase konnte eine ausgewählte Gruppe von Privatkunden Bitcoin und Ethereum (ETH) kaufen, wobei der Zugang schrittweise auf alle Privatbankkunden ausgeweitet wird.
BBVAs Schritt, aktiv Krypto-Exposure zu empfehlen, spiegelt einen wachsenden Trend unter traditionellen Finanzinstituten wider.
Bemerkenswert ist, dass die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) bereits gewarnt hat, dass Kryptowährungen Risiken für die globale Finanzstabilität darstellen könnten. Ein ESMA-Bericht stellte auch fest, dass die meisten EU-Banken nicht in Krypto-Aktivitäten involviert sind. Dennoch deutet alles darauf hin, dass immer mehr Institute den Schritt wagen wollen. Marktexperten glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Banken Bitcoin horten.
BBVA führt seit 2021 BTC-Käufe für Kunden aus, als sie den Bitcoin-Handel für Privatkunden in der Schweiz einführte.
Andernorts in der Branche hat JPMorgan kürzlich angekündigt, dass sie ihren Kunden den Kauf und die Verwahrung von Bitcoin ermöglichen wird. Während CEO Jamie Dimon lange ein bekannter Krypto-Skeptiker war, räumte er Anfang des Jahres ein, dass er das Recht seiner Bankkunden auf Zugang zu digitalen Vermögenswerten verteidigen würde.
JPMorgan wird außerdem börsengehandelte Bitcoin-ETFs (Exchange-Traded Funds) als Sicherheit für Darlehen an vermögende Kunden akzeptieren. BlackRocks BTC-ETF wird Berichten zufolge der erste sein, der für diese Initiative akzeptiert wird.
Übersetzt von F1atCrash