Datenleck bei Apple und Google: 16 Milliarden Passwörter könnten zu großen Crypto-Hacks führen
Dieses Team erwähnte zwar keine Krypto-Börsen explizit, aber crypto-nahe Plattformen wie Telegram waren massiv betroffen. Nutzer werden ermutigt, wachsam zu bleiben, Passwörter nicht in der Cloud zu speichern und ihre Seed-Phrasen ausschließlich auf Papier aufzubewahren.
Monumentale Passwort-Leaks erschüttern die Crypto-Welt
Digitale Sicherheit ist für die Crypto-Community von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der hohen Anzahl an Hacks. Doch dieses jüngste Passwort-Leak resultierte nicht direkt aus einem großen Hack.
Laut einem Bericht von Cybernews identifizierten die Forschungsteams des Unternehmens 30 offengelegte Datensätze, die von Informationsdieben zusammengestellt wurden.
„Dies ist nicht nur ein Leak, sondern eine Blaupause für massenhaften Missbrauch. Mit über 16 Milliarden offengelegten Login-Daten haben Cyberkriminelle nun beispiellosen Zugang zu persönlichen Zugangsdaten, die für Account-Übernahmen, Identitätsdiebstahl und gezieltes Phishing genutzt werden können“, erklärten die Analysten.
Die Berichte deuteten weiterhin an, dass die 16 Milliarden Passwörter Websites aller Art abdeckten – von sozialen Medien über Banken bis hin zu VPNs. Alle Daten waren aktuell und offenbar durch Crowdsourcing gesammelt, was den Grundstein für zukünftige Cyberverbrechen legte.
Die Crypto-Community zeigte sich naturgemäß äußerst besorgt über diese Entwicklung. Wenn die geleakten Passwörter so vielfältig waren wie behauptet, könnten sie auch Seed-Phrasen oder Exchange-Logins enthalten? Können Crypto-Nutzer sicher sein, dass ihre Token sicher sind?
Paolo Ardoino, CEO von Tether, bewarb das neue Projekt seines Unternehmens zum Schutz von Nutzerpasswörtern:
Die Cloud hat uns wieder im Stich gelassen. 16 Milliarden Passwörter wurden geleakt. Es ist Zeit, die Cloud hinter uns zu lassen. Deshalb haben wir PearPass entwickelt – demnächst verfügbar. Ein vollständig lokaler, Open-Source-Passwortmanager. Keine Cloud. Keine Server. Keine Leaks. Niemals. Nur Sie – und Ihre Schlüssel, sicher gespeichert… https://t.co/FkL1wrdpCo pic.twitter.com/wynlieJ2E4
— Paolo Ardoino![]()
Trotzdem wird dieser Vorfall stark dramatisert. Forscher sprachen von einem massiven „Leak“, nicht von einem Hack, da es sich nicht um eine einzelne Sicherheitslücke handelte, die diese Passwörter offenlegte.
Diese Zugangsdaten wurden durch eine Vielzahl kleinerer Sicherheitsverletzungen zusammengestellt, von denen viele Cloud-Dienste betrafen.
Mit anderen Worten: Nutzer, die ihre Passwörter nicht in der Cloud speichern, könnten besser vor solchen Leaks geschützt sein. Was die Crypto-Community betrifft, so würden grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie das Aufschreiben der Seed-Phrase auf Papier Diebstahl vollständig verhindern.
Trotzdem erinnert dieser Vorfall daran, dass Crypto-Nutzer wachsam gegenüber potenziellen Hacks bleiben müssen.
Übersetzt von F0m0King