Binance warnt vor betrügerischen Support-Anfragen: Das müssen Nutzer wissen
- Betrüger geben sich in sozialen Medien als Binance-Support aus, um Zugang zu Nutzerkonten zu erhalten.
- Mit über 275 Millionen Kunden ist die Börse ein Hauptziel für solche Angriffe – und dies ist nicht die einzige aktuelle Bedrohung.
Die neuen Betrugsmethoden
Die größte Krypto-Börse der Welt warnt davor, dass Kriminelle sich als Binance-Support ausgeben, um persönliche Daten zu stehlen oder Nutzer dazu zu bringen, bösartige QR-Codes zu scannen.
„Betrüger geben sich als ‚Binance-Support‘ aus und verlangen ein Gesichtsvideo zur ‚Verifizierung‘ Ihres Kontos. Ihr Ziel ist es, auf Ihre Gelder zuzugreifen, indem sie die echten Verifizierungssysteme von Binance mit gestohlenen Daten umgehen.“
„Kriminelle versenden QR-Codes über WhatsApp, Telegram oder Facebook und behaupten, diese seien für ‚Belohnungen‘ oder ‚Updates‘. Das Scannen dieser Codes ermöglicht ihnen sofortigen Zugriff auf Ihr Binance-Konto“, heißt es in der Warnung.
Die Börse betont, dass jeder auf diese Betrugsmaschen hereinfallen kann, Nutzer beliebter Social-Media-Plattformen wie WhatsApp, Telegram und Facebook jedoch besonders gefährdet sind. Auch in stark frequentierten Städten mit hoher Diebstahlrate seien Nutzer gefährdet – insbesondere, wenn ihre Geräte nicht ausreichend gesichert sind.
Binance versichert, dass seine Teams ständig nach solchen Bedrohungen Ausschau halten, warnt jedoch gleichzeitig, dass Nutzer selbst wachsam bleiben müssen. Die Börse rät, ausschließlich offiziellen Kanälen zu vertrauen – alles andere Sei höchstwahrscheinlich Betrug.
Weitere aktuelle Bedrohungen
Binance gibt an, mittlerweile über 275 Millionen Nutzer zu haben – eine Größenordnung, die erklärt, warum die Community so häufig Ziel von Angriffen ist.
Anfang dieses Jahres berichteten einige Nutzer von einer SMS-Spoofing-Attacke. Dabei erhielten sie Nachrichten, die scheinbar von der gleichen Binance-Nummer stammten, über die sie normalerweise Verifizierungscodes bekommen.
Die SMS behauptete, ihr Konto SEI aus Nordkorea aufgerufen worden, und forderte sie auf, eine verdächtige Wallet einzurichten und alle Gelder dorthin zu transferieren. Wie zu erwarten war, handelte es sich um ein betrügerisches Konto – wer Geld dorthin schickte, verlor es.
Im vergangenen Monat warnte auch Binance-CEO Richard Teng vor Phishing-Angriffen auf die Nutzer der Börse. Er betonte, dass zwar das Team rund um die Uhr verfügbar sei, die Wachsamkeit der Nutzer jedoch die „erste Verteidigungslinie“ bleibe.
Übersetzt von D0geL0rd

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