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Adam Back fordert drastische Bitcoin-Regeln: Kampf gegen Spam und Inschriften eskaliert

Adam Back fordert drastische Bitcoin-Regeln: Kampf gegen Spam und Inschriften eskaliert

Published:
2025-09-05 10:30:07
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Bitcoin-Pionier Adam Back zündet die nächste Debattenbombe: Neue Protokollregeln sollen das Netzwerk vor Spam-Attacken und lästigen Inschriften schützen. Der Blockstream-CEO warnt vor zunehmender Belastung der Blockchain durch nutzlose Transaktionen.

Technischer Overhaul oder Zensur? Backs Vorschlag spaltet die Community

Minern drohen härtere Validierungsregeln, während Puristen die Freiheit des Netzwerks beschwören. Der Hashcash-Erfinder argumentiert mit wirtschaftlicher Logik: Echte Transaktionen sollen Vorrang vor digitalem Graffiti erhalten.

Finance-Veteranen lächeln müde - schon wieder reguliert jemand die Dezentralisierung, bevor das Mittagessen kalt wird.

Adam Back bemerkte, dass die Ordinals in den letzten Monaten weiter zugenommen haben

Back wies darauf hin, dass das BTC- Netzwerk im Mai über 88 Millionen Bildbeschriftungen transportierte, im August waren es bereits über 100 Millionen. Die monatlichen Gebühren beliefen sich auf bis zu 7.000 BTC, was rund 250 Millionen Dollar pro Jahr entspricht. Die Zuflüsse machen zwar nur einen kleinen Teil der Einnahmen der Miner aus, doch an Tagen mit hohem Datenverkehr investieren die Miner noch mehr in Ausrüstung, was die Kosten für alle Teilnehmer erhöht.

Adam Back von Blockstream: Die JPEG-Industrie spammt Bitcoin, es müssen neue Regeln gelten.

Normalerweise sind BTC-Blöcke zu etwa 85 % gefüllt und bieten angemessene Preise, aber das Vorhandensein von Ordinalzahlen bedeutet auch unerwartete Überlastungen und höhere Gebühren. | Quelle: Mempool .

Bitcoin -Mining ist bereits hart umkämpft, hinzu kommen JPEG-Projekte. Während der NFT-Markt seinen Höhepunkt erreicht hat, scheinen Bitcoin Inschriften zu florieren und eine Expansionswelle zu erleben. Für Back ist dies ein Notfall, der möglicherweise eine Regeländerung und die Schaffung dezentraler Tools zum Herausfiltern von Spam-Inhalten erfordert. 

Derzeit besteht für Miner weiterhin ein Anreiz, die profitabelsten Blöcke zu minen. Der Großteil des JPEG-Spams besteht aus Ordinalzahlen, die 2023 an Popularität gewannen. Bitcoin Entwickler erforschen derzeit Möglichkeiten, die Blockausbreitung effizient zu gestalten, während einige Miner nach Möglichkeiten suchen, spezialisierte Blockbildung für die Verbreitung von JPEG- und anderen Inhalten in der Blockchain anzubieten. Es besteht noch kein Konsens über die ideale Verwendung von BTC, aber Untersuchungen wiesen auf potenzielle Probleme bei der Blockausbreitung hin, wenn zusätzliche Inhalte verhindert werden.

Wer kontrolliert Bitcoin: Benutzer oder Kernentwickler? 

Das Thema sogenannter Spam wurde in der Vergangenheit mehrfach angesprochen. Eine der Fragen ist, ob Kernentwickler für den Endbenutzer und JPEG-Projekte verantwortlich gemacht werden können, einschließlich der wirtschaftlichen Anreize von VC-gestützten Projekten. 

Wenn Entwickler und Knotenbetreiber beteiligt sind, besteht die Sorge, dass die Strafverfolgungsbehörden sie für die Inhalte des Netzwerks zur Verantwortung ziehen könnten. Laut Kernentwickler Luke Dashjr bestimmen die Benutzer weiterhin, was das Netzwerk übertragen wird. 

Bitcoin wird nicht von einer zentralen Instanz geschützt. Es ist auf die Nutzer angewiesen. Wenn Nutzer sich in ein Botnetz einklinken, das Bitcoin angreift, wird es natürlich sterben.

– Luke Dashjr (@LukeDashjr) 5. September 2025

Bis heute hat das Netzwerk über 97 Millionen Anmeldungen verschiedener Art angesammelt, für die im Laufe der Jahre insgesamt über 795 Millionen US-Dollar an Gebühren angefallen sind. Nach einer Flaute während des Bullenmarktes 2023–2024 sind die Ordinals zurückgekehrt und haben in den letzten Monaten sogar zu einer Beschleunigung der Neuanmeldungen geführt, wie die Daten .

In der Vergangenheit hat sich Dasjr für die Abschaffung von Ordinalzahlen ausgesprochen. Paradoxerweise erhöht die jüngste Diskussion nur die Bekanntheit von Ordinalzahlen und macht sie attraktiver für Projekte, die den Überzeugungen von BTC-Maximalisten zuwiderlaufen. Ordinalzahlen galten als Modeerscheinung, die mit dem NFT-Boom zusammenfiel, doch ihre Präsenz hat sich als dauerhaftes Problem für die BTC-Netzwerksicherheit, die Blockausbreitung und inhaltliche Bedenken erwiesen.

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