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EU droht Google mit moderater Kartellstrafe für Adtech-Geschäft – Tech-Gigant unter Druck

EU droht Google mit moderater Kartellstrafe für Adtech-Geschäft – Tech-Gigant unter Druck

Published:
2025-08-30 00:12:48
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Google droht eine moderate EU-Kartellstrafe für sein Adtech-Geschäft

Brüssel zieht die Zügel an – Google steht erneut im EU-Visier. Diesmal geht's ums Kerngeschäft: Werbedaten.

Die Vorwürfe: Wettbewerbsverzerrung durch dominante Marktstellung. Die EU-Kommission prüft milliardenschwere Strafen – doch Insider sprechen von „moderaten“ Summen. Ein Tropfen auf den heißen Stein für den Tech-Riesen.

Adtech unter der Lupe: Algorithmen, Auktionen, Datenmonopole. Google kontrolliert den Fluss digitaler Werbung – und die EU will das bremsen. Nicht zum ersten Mal, aber diesmal trifft es die profitabelste Sparte.

Die Strafe? Peanuts für Google, aber ein Signal an die Branche. Während traditionelle Finanzhäuser noch über KYC-Formulare stolpern, regelt Big Tech die Datenströme – bis die Aufsicht doch mal klingelt.

Fazit: Google zahlt, lächelt – und macht weiter wie bisher. Denn in der Datenökonomie sind Strafen nur der Preis für Dominanz.

Die EU verlangt von Google und seinen Mitbewerbern die Einhaltung der Vorschriften

Zuvor hatte Google in einer vier Jahre dauernden Untersuchung aufgrund einer Beschwerde des European Publishers Council Anklage gegen den Suchmaschinengiganten erhoben. Google wurde vorgeworfen, seine eigenen Werbedienste gegenüber denen der Konkurrenz bevorzugt zu haben.

Quellen zufolge liegt Riberas Fokus darauf, Technologieunternehmen dazu zu bewegen, ihre wettbewerbsschädigenden Praktiken zu beenden, anstatt sie mit hohen Geldstrafen zu bestrafen.

Infolgedessen wird erwartet, dass die Geldbuße nicht die Höhe der Rekordsumme von 4,3 Milliarden Euro , die die Wettbewerbsbehörde der Union 2018 gegen Google verhängte, weil das Unternehmen sein mobiles Betriebssystem Android zur Unterdrückung von Wettbewerbern nutzte.

Anfang 2017 wurde Google zudem mit einer Strafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro belegt, weil das Unternehmen seinen eigenen Preisvergleichsdienst dazu nutzte, sich einen unfairen Vorteil gegenüber kleineren europäischen Wettbewerbern zu verschaffen.

Im Jahr 2019 wurde der Suchmaschinenriese mit einer Geldstrafe von 1,49 Milliarden Euro belegt, weil er seine marktbeherrschende Stellung missbraucht hatte, um Websites daran zu hindern, andere Broker als seine AdSense-Plattform zu nutzen.

Die EU-Wettbewerbsbehörde äußerte sich nicht zu der Angelegenheit.

Google verwies auf einen Blogbeitrag aus dem Jahr 2023, in dem es die Kommission für ihr angeblich mangelhaftes Verständnis des Adtech-Sektors kritisierte und hinzufügte, dass Verlage und Werbetreibende über enorme Möglichkeiten verfügten.

Im vergangenen Jahr erreichten Googles Werbeeinnahmen, darunter aus Suchdiensten, Google Play, Gmail, Google Maps, YouTube, Google Ad Manager, AdMob und AdSense, 264 Milliarden US-Dollar oder 75,6 Prozent des Gesamtumsatzes. Google ist die weltweit führende digitale Werbeplattform.

Google wird nicht gezwungen sein, einen Teil seines Adtech-Geschäfts zu veräußern

Reuters weist jedoch darauf hin, dass das Unternehmen keine Umsatzzahlen für sein Adtech-Geschäft veröffentlicht, das sich auf Werbung und nicht auf die Suche bezieht. Nach den neuesten Informationen wird Ribera voraussichtlich nicht von Google verlangen, einen Teil seines Adtech-Geschäfts zu veräußern, obwohl ihr Vorgänger den Quellen zufolge bereits angedeutet hatte, dass der Tech-Gigant sein Tool DoubleClick for Publishers und die AdX-Anzeigenbörse veräußern könnte.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Google wegen unlauterer Praktiken mit der EU aneinandergerät. Im Juli dieses Jahres reichte eine Koalition unabhängiger dent eine Kartellbeschwerde bei der EU ein und warf dem Unternehmen vor, seine dominante Position im Suchbereich dadurch zu missbrauchen, dass es ihr Material für seine KI-Übersichten nutzt, ohne eine Opt-out-Möglichkeit anzubieten.

Die Verlage beantragten außerdem eine einstweilige Verfügung und warnten, dass eine weitere Nutzung ihrer Dienste ihre Leserschaft und ihre Einnahmen irreversibel schädigen würde. Darüber hinaus leitete die britische Wettbewerbsbehörde eine Untersuchung zur Dominanz des Suchmaschinengiganten im Bereich der Suche und Suchmaschinenwerbung ein.

In diesen und vielen anderen Fällen wirft Google der EU vor, durch strenge Vorschriften Innovationen und den Aufschwung von Technologieunternehmen in der Region zu behindern und so die Verbraucher zu benachteiligen.

andere Akteure im Technologiesektor teilen die Ansichten von Google.

 

 

 

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