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S&P 500 stürzt am Freitag um 0,64 % ab - doch feiert vierten Monatsgewinn in Serie!

S&P 500 stürzt am Freitag um 0,64 % ab - doch feiert vierten Monatsgewinn in Serie!

Published:
2025-08-29 20:55:38
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Der S&P 500 fiel am Freitag um 0,64 %, verzeichnete aber dennoch seinen vierten Monatsgewinn in Folge

Wall Street zeigt sich unerschütterlich trotz kurzfristiger Rücksetzer.

Monatliche Gewinnserie

Der Index marschiert unbeirrt voran - vier Monate in Folge im Plus, während traditionelle Anleger noch über Zinssätze diskutieren. Zahlen lügen nicht: 0,64% Einbruch am Freitag wirken wie ein Nadelstich gegenüber dem monatlichen Momentum.

Marktresilienz unter Beweis gestellt

Selbst bei täglichen Dellen beweist der S&P 500 seine Robustheit. Kein Einzeltag kann die strukturelle Aufwärtsdynamik bremsen - was klassische Börsenstrategien wieder einmal alt aussehen lässt.

Traditionelle Finanzwelt zuckt zusammen

Während sich Mainstream-Medien auf Tagesverluste fixieren, ignorieren sie den größeren Trend. Typisch für eine Branche, die lieber über vergangene Performance redet statt zukunftsorientiert zu investieren. Cryptos hätten solche ‚Problemchen‘ übrigens in 15 Minuten ausgeglichen.

Nvidia stolpert, Alibaba steigt und Trumps Zölle erschüttern die Stimmung

Nvidia verlor mehr als 3 Prozent und weitete damit seine Verluste trotz der am Donnerstag gemeldetentronErgebnisse aus. Das Unternehmen verzeichnete im letzten Quartal ein Umsatzwachstum von 56 Prozent und untermauerte damit seine Rolle in der KI-getriebenen Rallye.

Doch ein Bericht des Wall Street Journals besagte, Alibaba habe einen fortschrittlicheren Chip entwickelt und damit die Konkurrenz aus China verschärft, während sich Nvidias Probleme mit den US-Exporten verschärften. Die in den USA notierten Aktien von Alibaba stiegen um rund 13 Prozent.

Der Rückgang der Aktienkurse betraf nicht nur Chips. Der Kern-PCE, der Inflationsindex, der von der US-Notenbank trac , stieg im Juli um 2,9 Prozent. Das entsprach zwar den Schätzungen, markierte aber dennoch einen Anstieg gegenüber dem Vormonat und den höchsten Wert seit Februar.

Die Daten waren keine Überraschung, verstärkten aber die Nervosität an den Märkten. Die Fed bewegt sich weiterhin auf dem schmalen Grat zwischen Wachstum und Inflation, und die jüngsten Zahlen halten die Unsicherheit über den Zinspfad aufrecht.

Ross Mayfield, Anlagestratege bei Baird, erklärte gegenüber CNBC: „Die PCE-Zahl war in Ordnung, aber es gibt einen kleinen Gewinnüberhang und vielleicht auch ein paar Gewinnmitnahmen, nachdem wir ein Allzeithoch erreicht haben.“ Die Aktien standen bereits vor der Veröffentlichung der Inflationszahlen unter Druck, sodass die Bewegung eher technisch als panikgetrieben wirkt.

Die Verkäufe konnten die Indizes im August jedoch nicht davon abhalten, Gewinne zu verzeichnen. Der Dow Jones legte um über 3 Prozent zu, der S&P 500 um fast 2 Prozent und der Nasdaq um 1,6 Prozent. Doch den Händlern steht nun ein harter Kalender bevor.

Seit 1950 war der September der Monat mit der schlechtesten Performance für den S&P 500, den Dow Jones und den Nasdaq. Im letzten Jahrzehnt verzeichnete der S&P 500 im September durchschnittlich einen Rückgang von 0,7 Prozent, wie Daten von Bespoke und The Stock Trader's Almanac zeigen.

Caterpillar warnt vor Trumps Zöllen, da Goldpreis über 3.400 Dollar steigt

Am Freitag warnte Caterpillar, dass das Unternehmen aufgrund der Zollpläne vondent Donald TRUMP in diesem Jahr zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Dollar verlieren könnte, was zu einem Kursverlust von über 3 Prozent führte.

Gap erklärte zudem, dass die Zölle seine Gewinnaussichten schmälern würden. Mayfield sagte, beide Aktualisierungen hätten die Risikoaversion verstärkt. Trumps Wirtschaftspolitik löst in Branchen, die von Handelskonflikten betroffen sind, Alarm aus.

Gleichzeitig boomt der Goldpreis. Die Bank of America erhöhte ihre durchschnittliche Goldpreisschätzung für die nächsten sechs Jahre um sechs Prozent auf 3.049 Dollar pro Unze und setzte ein kurz- bis mittelfristiges Ziel von 4.000 Dollar pro Unze. Die Bank änderte ihre kurzfristigen Prognosen nicht und erwartet weiterhin einen Preis von 3.356 Dollar in diesem Jahr und 3.659 Dollar im Jahr 2026. Gold-Futures sind bereits um rund 31 Prozent gestiegen und liegen nun bei 3.473 Dollar.

Die Analysten der Bank unter der Leitung von Jason Fairclough sagten, dass vier Faktoren die Rallye befeuern: das strukturelle defider USA, die Inflation durch die Deglobalisierung, Trumps wiederholte Angriffe auf die Fed und steigende geopolitische Risiken. Fairclough schrieb: „Unserer Ansicht nach dürften die Bedingungen, die zu den jüngsten starken Goldpreisen geführt haben, anhalten.“

Trumps Drohungen, die Unabhängigkeit der US-Notenbank zu untergraben, wecken Alarmglocken. Die Wall Street befürchtet, die Fähigkeit der Notenbank, die Geldpolitik ohne politische Einflussnahme zu steuern, Sei gefährdet. Die Bullen haben im August ihren Sieg errungen. Der September könnte weniger versöhnlich sein.

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