Solana Policy Institute pumpt 500.000 US-Dollar in Verteidigungsfonds für Tornado Cash-Gründer

Krypto-Justizkrieg eskaliert: Solanas mächtiger Think-Tank greift Regulierungsbehörden direkt an.
Rechtlicher Präzedenzfall
Die SPI-Initiative stellt die fundamentale Frage: Darf Code als Waffe behandelt werden? Storm und Pertsev kämpfen nicht nur für ihre Freiheit—sie verteidigen das Grundprinzip dezentraler Technologie gegen regulatorische Übergriffe.
Finanzielle Feuerkraft
Mit 500.000 Dollar finanziert der Solana-Arm voll ausgestattete Rechtsverteidigung—Expertengutachten, Top-Anwälte, Medienkampagnen. Ein klarer Schuss über die Bug der Aufsichtsbehörden.
Ecosystem-Implikationen
Der Move signalisiert: Big Crypto wehrt sich jetzt kollektiv. Nach Jahren defensiver Haltung gehen Projekte in die Offensive—just in dem Moment, wo traditionelle Finanzinstitute trotz aller Regulierungsvorteile noch immer nicht wissen, wie man eine einfach Wallet sicher verwahrt.
Ethereum Schwergewichte sammeln sich hinter Storm
Die Zusage von SPI trägt zur wachsenden Unterstützungswelle der Krypto-Community bei. Seit Storms Verurteilung hat der Free Roman Storm Fund über 5,5 Millionen Dollar gesammelt, liegt aber immer noch unter seinem Ziel von 7 Millionen Dollar. Ein Großteil der Mittel stammt von prominenten Persönlichkeiten aus Ethereum -Entwicklung, Organisationsnetzwerken und der Investment-Community.
Um seine Rechtskosten zu decken, wandte sich Storm im Juli öffentlich an die Community und erklärte, er benötige 1,5 Millionen Dollar. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Aus Solidarität mit anderen Entwicklern, die vor rechtlichen Herausforderungen stehen, spendete Carrone Ether im Wert von 500.000 Dollar, um Roman Storms Rechtsverteidigung zu unterstützen. „Romans Rechtsverteidigung ist wichtig, denn Entwickler auf der ganzen Welt müssen wissen, dass sie Innovationen vorantreiben können und dass die Community hinter ihnen steht“, sagte er in seiner Spendenankündigung.
Cryptopolitan bereits berichtete , wurde Carrone in der Türkei 24 Stunden lang festgehalten, nachdem er beschuldigt worden war, beim Missbrauch des Datenschutzprotokolls von Ethereum dent stehe im Zusammenhang mit seiner Forschungsarbeit aus dem Jahr 2022, in der er sich mit Datenschutzproblemen im Zusammenhang mit Ethereum und Tornado Cash .
Auch die Ethereum Foundation beteiligte sich und versprach, Spenden von Community-Mitgliedern zu verdoppeln. Nach Storms Verurteilung spendete sie im Juni 500.000 Dollar und erklärte sich bereit, weitere 750.000 Dollar an Community-Unterstützung zu spenden. Ethereum Mitbegründer Vitalik Buterin spendete zusätzlich 150 ETH im Wert von über 673.000 Dollar.
Andere Organisationen im Krypto-Bereich folgten diesem Beispiel. Meta Cartel DAO stellte letzten Monat Gelder zur Unterstützung von Storms Rechtsverteidigung bereit. Julian Zawistowski, Gründer des Golem-Projekts, bestätigte unterdessen, dass sein Team 50 ETH (im Wert von über 224.000 US-Dollar) gespendet habe. Dies geschah eine Woche, nachdem die Investmentfirma Paradigm 1,25 Millionen US-Dollar zugesagt hatte. Mitgründer Matt Huang warnte, dass die strafrechtliche Verfolgung von Open-Source-Entwicklern aufgrund der Art und Weise, wie ihre Tools genutzt werden, einen „abschreckenden Effekt“ auf Innovationen haben könnte.
SPI warnt: Verurteilungen könnten Innovationen hemmen
Das Solana Policy Institute stellte seine Unterstützung als mehr als nur Geld dar. In seiner Erklärung warnte die Gruppe, dass die Tornado Cash -Fälle die Open-Source-Entwicklung ernsthaft gefährden.
Das Solana Policy Institute bezeichnete die Theorie der Regierung als einfach, aber gefährlich und warnte, sie könne Entwickler dazu zwingen, Code zu schreiben, der den Interessen der Regierung dient, nur weil ihre Tools missbraucht werden könnten. Die Gruppe fügte hinzu, die Strafverfolgung von Programmierern für die Entwicklung neutraler Funktionen, die andere missbrauchen könnten, würde die Fähigkeit der Entwickler zur Risikobewertung beeinträchtigen.
Auch Anwälte und Befürworter sind darüber besorgt. FSBTech, ein bekannter Softwareanbieter für die Online-Glücksspielbranche, erklärte, eine Verurteilung Storms würde die Einführung neuer virtueller Währungen praktisch unmöglich machen. Die Bitcoin Association, eine große US-amerikanische Branchenlobby, erklärte, Storms Verurteilung schaffe einen gefährlichendent: Programmierer könnten für das Schreiben „neutralen Codes“ ins Gefängnis kommen.
Beobachter weisen darauf hin, dass solche Fälle bereits jetzt den Umgang der Entwickler mit Risiken verändern. Viele fragen sich nun, ob die Veröffentlichung von Tools als Open Source oder unter offener Lizenz ein Fehler war, da andere sie möglicherweise auf eine Weise nutzen, die die Entwickler nie beabsichtigt hatten.
Das US-Justizministerium hat versucht, die Gesetzgeber zu beruhigen, indem es erklärte, es werde nicht gegen Entwickler wirklich dezentralisierter Software vorgehen, die die Gelder der Benutzer nicht kontrollieren oder verwalten können.
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