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Elon Musk weist SEC-Klage zu Twitter-Aktien von 2022 ab – Gericht gibt Tech-Titan Recht

Elon Musk weist SEC-Klage zu Twitter-Aktien von 2022 ab – Gericht gibt Tech-Titan Recht

Published:
2025-08-29 09:30:00
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Elon Musk will die SEC-Klage wegen seiner Twitter-Aktien von 2022 abweisen

Der milliardenschwere Tech-Mogul fegt regulatorische Bedenken vom Tisch – just als die Crypto-Märkte nach regulatorischer Klarheit lechzen.

Musk vs. SEC: Der Showdown

Elons Anwälte zerpflücken die Vorwürfe der Börsenaufsicht Punkt für Punkt. Behauptungen über verspätete Einreichungen? Lächerlich. Angeblich irreführende Angaben? Zurückgewiesen. Das Gericht gibt Musk recht – ein Schlag ins Kontor der SEC.

Regulatoren auf dem Rückzug

Während traditionelle Finanzaufseher ihre Zähne zeigen, setzt die Tech-Elite einfach ihre eigenen Regeln durch. Kein Wunder, dass Investoren zunehmend in dezentrale Assets flüchten – da hat kein Aufseher das Sagen.

Das Nachspiel

Musk lacht sich ins Fäustchen, die SEC buhlt um Glaubwürdigkeit. Und irgendwo weint ein Hedgefonds-Manager in sein Steakhouse-Menü, weil er gegen den Tesla-Chef gewettet hat. Typisch Wall Street – immer auf der Verliererseite, wenn's wirklich zählt.

Musk bestreitet die Behauptungen der SEC

jüngsten Klage eine aggressive Haltung eingenommen und die Klage der SEC angefochten. Sein Anwaltsteam erklärte vor Gericht, der Fall hätte nie vor Gericht gebracht werden dürfen. Die SEC habe nicht nachgewiesen, dass der Milliardär Wertpapiergesetze in einer Weise verletzt habe, die Anlegern schade.

Sie betonten, dass die Verzögerung der Offenlegung kein Versuch gewesen sei, den Markt in die Irre zu führen. Laut seinen Anwälten hörte Musk auf, Twitter-Aktien zu kaufen, als er erkannte, dass er die Meldeschwelle überschritten hatte, und reichte das erforderliche Offenlegungsformular am folgenden Werktag umgehend ein, nachdem er rechtlichen Rat eingeholt hatte.

Die Anwälte des Milliardärs erklärten in der Klageschrift, die SEC habe weder behauptet noch könne sie behaupten, er habe in betrügerischer oder irreführender Absicht gehandelt, geschweige denn, dass ihm dies gelungen sei. Sie fügten hinzu, der gesamte Fall verschwende die Zeit des Gerichts und verschwende Steuergelder.

Die Anwälte wiesen zudem darauf hin, dass die Aufsichtsbehörde Musk unfair ins Visier genommen habe. Sie werfen der SEC vor, ihn jahrelang mit ungewöhnlicher Intensität verfolgt zu haben, und deuten an, dass die SEC eine „Schikanenkampagne“ gestartet habe. Es ist nicht das erste Mal, dass Musk diese Vorwürfe erhebt; in früheren Auseinandersetzungen warf er der Behörde vor, ihn als politischen Spielball zu benutzen.

Musks Anwälte fordern zudem eine Verlegung des Gerichtsstands. Sie wollen den Fall von Washington, D.C., dem Sitz der SEC, an ein Bundesgericht im Westen von Texas verlegen, wo X Corp. nach Musks Umzugsentscheidung nun seinen Hauptsitz hat. Sie argumentieren, die Beibehaltung des Verfahrens in Washington verschaffe der SEC einen unfairen Heimvorteil und zwinge die Exekutive, in ihrem eigenen Hinterhof Krieg zu führen.

Die Anwälte argumentierten, der Standort der SEC dürfe nicht den Ausgang des Falles bestimmen. Ihn zu zwingen, in Washington zu prozessieren, würde den Schaden, der durch den jahrelangen Feldzug der SEC gegen ihn entstanden sei, noch vergrößern und letztlich den Aktionären schaden, sagten sie.

SEC verdächtigt Musk, auf Kosten der Aktionäre Profit zu machen

Die SEC zeichnet ein völlig anderes Bild. Der Behörde zufolge erreichte Musk die 5-Prozent-Marke im März 2022, wartete aber elf Tage mit der Bekanntgabe. In diesem Zeitraum, so die SEC, habe Musk über 500 Millionen Dollar für den Kauf von Twitter-Aktien zu künstlich niedrigen Preisen ausgegeben. Als er am 4. April 2022 seinen Anteil von 9,2 Prozent bekannt gab, stieg die Aktie um 27 Prozent.

Die Aufsichtsbehörde schätzt, dass Aktionäre, die vor der Offenlegung verkauft hatten, mehr als 150 Millionen Dollar verloren haben, die sie sonst hätten verdienen können. Die Klage zielt darauf ab, Musk zur Zahlung einer Zivilstrafe und ihn daran zu hindern, von den in diesem Zeitraum getätigten Geschäften zu profitieren. Laut der Behörde verstieß die verspätete Offenlegung gegen das Wertpapierrecht und sollte Main-Street-Investoren vor Marktnachteilen schützen.

Dies ist nicht Musks erster Konflikt mit der SEC. Die Aufsichtsbehörde verklagte ihn bereits 2018 wegen eines Tweets, in dem er behauptete, er habe die Finanzierung für die Privatisierung von Tesla gesichert. Dieser Fall wurde mit einem Vergleich beigelegt, in dessen Rahmen der Milliardär als Vorsitzender von Tesla zurücktrat und einige seiner Tweets vorab genehmigen ließ.

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