Tadschikistan jagt illegale Krypto-Miner – 3,52 Millionen Dollar Rechnung lässt Betreiber flüchten

Die Tage der Schatten-Operationen sind gezählt: Tadschikistan treibt illegale Krypto-Mining-Betreiber aus dem Land – mit einer saftigen Nachzahlung von 3,52 Millionen US-Dollar im Gepäck.
Die Regierung schließt die Stromschlupflöcher. Während die Miner ihre rigs packen, bleibt eine Frage: Wer zahlt die nächste Rechnung – oder flieht einfach ins nächste billige Energie-Paradies?
Ein klassisches Spiel im Krypto-Wildwest – regulatorische Muskelspiele gegen profitgeile Mining-Nomaden. Die Blockchain läuft weiter, nur die Stromzähler ticken lauter.
Tadschikistan verzeichnet 3,52 Millionen Dollar Schaden durch illegales Krypto-Mining
Tadschikistan hat bisher keine defi Haltung zu digitalen Vermögenswerten, doch es gibt bereits mehrere Personen, die digitale Vermögenswerte schürfen. Berichten zufolge schließen die Behörden jedes Jahr Mining-Farmen in Privathaushalten und Unternehmen und bestrafen die beteiligten Personen.
Darüber hinaus wurde in dem Bericht hervorgehoben, dass die meisten von ihnen die Vermögenswerte mit unbezahltem und illegalem Strom abgebaut haben. Seit Januar wurden mehr als 190 Strafverfahren wegen illegaler und unbezahlter Stromnutzung eingeleitet.
Obwohl einige dieser Fälle nichts mit dem Mining von Kryptowährungen zu tun haben, handelt es sich bei den meisten um Miner. Der Bericht behauptet außerdem, dass mehr als 3.988 Personen wegen illegaler Stromnutzung verhaftet wurden. Die Gesamtrechnung belief sich auf 4,26 Millionen Dollar. Das Mining von Kryptowährungen ist recht mühsam, da man dafür leistungsstarke Supercomputer und Hochgeschwindigkeitsinternetverbindungen benötigt. Der Prozess verbraucht viel Strom, den sich ein durchschnittlicher privater Miner normalerweise nicht leisten kann.
Vokhidzodas Kommentare folgen auf ein ähnliches Update der Staatsanwaltschaft in der Region Sughd in Tadschikistan. Dort hieß es, man habe sieben Verfahren gegen bestimmte Personen eingeleitet und 135 Mining-Geräte beschlagnahmt, die indentdes Landes entdeckt worden seien. Der Staatsanwalt fügte hinzu, die Beteiligten hätten einen Schaden von über 30.000 Dollar verursacht.
Kasachstan will die Auswirkungen des Minings auf das Stromnetz begrenzen
Tadschikistan ist nicht das einzige zentralasiatische Land, das gegen die zunehmende Nutzung illegaler Elektrizität zum Mining digitaler Vermögenswerte kämpft. Auch in Kasachstan haben die Behörden kürzlich ein hartes Vorgehen gegen ein Programm zum Mining digitaler Vermögenswerte mit illegalen Methoden eingeleitet. Das Vorgehen erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Finanzüberwachungsbehörde des Landes und dem Nationalen Sicherheitskomitee.
Dabei stellten sie fest, dass Mitarbeiter eines örtlichen Energieversorgers in den vergangenen zwei Jahren Bergbauunternehmen mit Strom im Wert von über 50 Megawattstunden (MWh) für den privaten und gewerblichen Gebrauch versorgt hatten. Dies entsprach dem Energieverbrauch einer Stadt mit 50.000 bis 70.000dent.
Die Behörden gaben außerdem an, dass der gestohlene Strom einen Wert von rund 16,5 Millionen Dollar hatte. Der Organisator der Aktion hatte den Erlös für den Kauf von zwei Wohnungen und vier Fahrzeugen verwendet, die nun auf gerichtliche Anordnung beschlagnahmt wurden. Wie in Tadschikistan ist Krypto-Mining auch in Kasachstan , die Behörden versuchen jedoch, die Auswirkungen auf das nationale Stromnetz zu reduzieren.
Laut einem neuen Gesetz dürfen Mining-Farmen nur noch 1 MWh oder weniger Energie kaufen und dürfen nur das Energieministeriumtron. Solche Vorschriften zielen darauf ab, einen Sektor einzuschränken, der durch das chinesische Verbot des Krypto-Minings im Jahr 2021 einen Aufschwung erlebte und aufgrund der niedrigen Kosten und der inkonsistenten Durchsetzung zu einem Zentrum für Miner wurde. „Wir haben bereits zuvor einen Aufschwung der Mining-Aktivitäten in Kasachstan erlebt, nachdem China die Miner 2021 rausgeworfen hatte“, sagte Alex de Vries, Gründer von Digiconomist.
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