Trump-naher Miner macht Mega-Deal: 314 Millionen Dollar für Bitmain-ASICs – was steckt dahinter?

Ein mit Donald Trump verbundenes Mining-Unternehmen hat die Krypto-Branche mit einem massiven Hardware-Kauf aufgeschreckt. Bitmain-ASICs im Wert von 314 Millionen US-Dollar sollen die Rechenpower des Unternehmens vervielfachen – just zu einem Zeitpunkt, an dem der Bitcoin-Preis wieder Fahrt aufnimmt.
Warum jetzt? Der Deal kommt in einer Phase, in der institutionelle Investoren zögerlich agieren – während Miner ihre Positionen ausbauen. Ein klassisches 'Buy when there's blood in the streets'-Moment – oder schlichtweg dreiste Spekulation auf politische Nähe?
Die Rechnung ist einfach: Mehr Hashrate bedeutet mehr Einfluss im Netzwerk – und potenziell mehr Gewinne, wenn der nächste Bullrun richtig durchstartet. Doch in der Krypto-Welt ist nichts garantiert – außer vielleicht, dass irgendwer immer die Rechnung bezahlt.
Exclusive American Bitcoin hat mit Bitmain einen 314-Millionen-Dollar-Deal über 56.000 ASIC-Maschinen abgeschlossen.
Die Vereinbarung festigt American Bitcoin als einer der größten Mining-Betreiber Nordamerikas. Gleichzeitig setzt sie einen wichtigen Akzent auf die zukünftigen Margen der Miner. Sie geht optimistisch in Bezug auf den potenziellen anhaltenden Erfolg des Mining-Betriebs trotz fallender Bitcoin trac zufolge wurden in diesem Jahr weniger Aufträge dieser Größenordnung an US-Miner ausgelagert.
Obwohl American Bitcoin seine konkreten Einsatzpläne nicht veröffentlicht hat, behaupten mit dem Unternehmen vertraute Quellen, dass das Unternehmen beabsichtige, die Maschinen zur Minderung des Betriebsrisikos an mehreren großen Standorten aufzustellen.
Der Deal kam zustande, bevor die Trump-Regierung politisch motivierte Zölle auf importierte chinesische Mining-Hardware durchsetzen wollte.
Die Regierung verhängte eine Handelspolitik mit pauschalen Einfuhrzöllen auf Technologiegüter, darunter auch ASIC-Miner. Die Zölle kommen denjenigen zugute, die versuchen, die Produktion zurück in die USA zu verlagern, und belasten gleichzeitig Unternehmen, die auf chinesische Zulieferer angewiesen sind.
Bitmain reagierte schnell, um diesem Druck entgegenzuwirken. Das Unternehmen gab bekannt, dass es die erste operative ASIC-Produktion des Unternehmens, die Anfang 2026 starten soll, in den USA betreibt. Darüber hinaus wird das Unternehmen bis Jahresende eine US-Zentrale in Texas oder Florida eröffnen.
Das Ziel von Bitmain besteht darin, Zölle zu vermeiden und die Preise für US-Kunden wettbewerbsfähig zu halten, während ein Teil der Produktion nach Amerika verlagert wird.
US-Zölle sind ein Produktionsschub für die Bergbau-Lieferkette
In der Lieferkette Bitcoin -Minings gibt es drei Hauptakteure: Bitmain, MicroBT und Canaan. Laut einer Studie der Universität Cambridge kontrolliert Bitmain allein etwa 82 % des globalen ASIC-Marktes.
Handelszölle und makroökonomischer Druck veranlassen diese Hersteller, ihre Geschäftstätigkeit zu überdenken. Analysten gehen jedoch davon aus, dass einige ihre Produktionskapazitäten nach Nordamerika verlagern würden, um den US-Markt weiterhin bedienen zu können.
Kritiker argumentieren jedoch, dass sich die Stahlzölle als kontraproduktiv erweisen könnten. Solche Preissprünge könnten die Bergbaukosten in den USA so in die Höhe treiben, dass die Nachfrage der Nutzer im Land der Freiheit, der Heimat vieler ziemlich dummer Regulierungsbehörden, zerstört wird“, sagte Jaran Mellerud, CEO des BTC-Mining-Unternehmens Hashlabs.
Dies würde dazu führen, dass überschüssige Bestände zu niedrigeren Preisen ins Ausland abgestoßen werden und bei sinkender Inlandsnachfrage die Mining-Aktivitäten in Länder mit wettbewerbsfähigeren Betriebskosten zurückkehren. Würde dies nicht dem Ziel der Regierung widersprechen, die Kryptoindustrie ins Inland zu verlagern?
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