BTCC / BTCC Square / CryptopolitanDE /
Russland zieht die Daumenschrauben an: Telegram und WhatsApp unter Druck wegen Nicht-Compliance mit lokalem Recht

Russland zieht die Daumenschrauben an: Telegram und WhatsApp unter Druck wegen Nicht-Compliance mit lokalem Recht

Published:
2025-08-13 22:30:29
10
3

Russland schränkt Telegram und WhatsApp ein, weil sie nicht mit russischem Recht übereinstimmen

Moskau macht ernst: Die russische Regierung verschärft die Kontrolle über ausländische Tech-Giganten. Telegram und WhatsApp stehen im Fokus – ihre Nutzung wird eingeschränkt, nachdem sie sich weigerten, sich dem russischen Recht zu beugen.

Die Maßnahmen zeigen erneut, wie autoritäre Regime digitale Kommunikation als Spielball ihrer Machtpolitik missbrauchen. Währenddessen zucken die Aktionäre von Meta mit den Schultern – Hauptsache, die Werbeeinnahmen stimmen.

Moskaus Streben nach „digitaler Souveränität“

Die Beschränkungen sind die jüngsten Entwicklungen in einem langjährigen Konflikt zwischen Moskau und ausländischen Technologieunternehmen, einer turbulenten Beziehung, die sich nach Russlands groß angelegter Invasion der Ukraine im Februar 2022 verschlechtert hat. Der Kreml hat seitdem die Kontrolle über die Internetinfrastruktur des Landes verschärft und globale Plattformen gezwungen, Daten lokal zu speichern, als illegal geltende Inhalte zu entfernen und juristische Personen in Russland zu eröffnen.

Anton Gorelkin, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Informationstechnologie im Unterhaus des Parlaments, sagte, das Anrufverbot könne aufgehoben werden, wenn Telegram und WhatsApp Niederlassungen in Russland eröffnen, sich bedingungslos an die russischen Gesetze halten und mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.

dent Wladimir Putin hat zudem die Entwicklung einer staatlich unterstützten Messaging-Plattform genehmigt, die in staatliche Dienste integriert ist. Die App ist Teil einer Strategie für „digitale Souveränität“, die die Abhängigkeit von westlichen Diensten verringern und die Migration zu einheimischen Alternativen fördern soll.

Kritiker warnen jedoch, dass diese lokale Plattform eine verstärkte staatliche Überwachung ermöglichen könnte. Human Rights Watch berichtete letzten Monat, dass Russland seine technologischen Kapazitäten zur Überwachung und Zensur von Online-Aktivitäten ausbaut. Dazu gehört die Sperrung oder Drosselung unerwünschter Websites und Umgehungstools.

Überwachungsbedenken und der Weg in die Zukunft

Meta gilt in Russland seit 2022 als „extremistische Organisation“, nachdem die Organisation politische Äußerungen gegen die russische Regierung auf Facebook und Instagram zugelassen hatte. Dies führte zum Verbot von Facebook und Instagram. Nur WhatsApp blieb im Land aktiv, obwohl die Gesetzgeber ebenfalls vorgeschlagen hatten, es zum Ausstieg aus dem Markt zu zwingen.

Im Juli warnte Gorelkin, WhatsApp solle sich „darauf vorbereiten, Russland zu verlassen“, wenn das Unternehmen sich weiterhin der Zusammenarbeit widersetze.

Digitalrechtsgruppen haben ihre Besorgnis darüber geäußert, dass Moskaus neue App dazu genutzt werden könnte, die Kommunikation und das Online-Verhalten der Bürger zu trac. Die geplante Plattform soll mit bestehenden Serviceportalen der Regierung verknüpft werden. Dies weckt die Befürchtung einer Datenintegration, die eine umfassende Überwachung ermöglichen könnte.

In den letzten Monaten haben die Behörden in bestimmten Regionen zudem den mobilen Internetzugriff gedrosselt oder unterbrochen. Als Gründe wurden die anhaltenden Drohnenangriffe aus der Ukraine und die Notwendigkeit, diese einzudämmen, genannt. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass solche Maßnahmen auch die Möglichkeit der Bürger beeinträchtigen, Proteste zu organisieren oder aufdent Informationen zuzugreifen.

Erhalten Sie bis zu 30.050 $ an Handelsprämien, wenn Sie noch heute Bybit

|Square

Holen Sie sich die BTCC-App und beginnen Sie Ihre Krypto-Reise

Starten Sie noch heute Scannen Sie, um Teil von mehr als 100 Millionen Nutzern zu werden