US-Zölle treffen Tech-Riesen: Tencent, JD.com und Hon Hai im Abwärtssog

Die neuen US-Zollpolitiken schicken Schockwellen durch Asiens Tech-Sektor. Tencent, JD.com und Hon Hai spüren den Druck – während die Märkte mit den Auswirkungen ringen.
Wer zahlt am Ende die Rechnung? Wie immer: die Aktionäre.
US-Zölle reduzieren Gewinne, da Tech-Giganten ihren Fokus auf KI verlagern
Auch wenn sich die Beziehungen zwischen den USA und China leicht verbessern, spüren die chinesischen Technologiegiganten weiterhin die starken Auswirkungen der Handelszölle.
Die Handelsbarrieren für Halbleiter und andere wichtige Technologieimporte sorgen bei Unternehmen wie Tencent, JD.com und Hon Hai für Unsicherheit hinsichtlich ihrer Gewinne und ihres künftigen Wachstums. Ihre Gewinnerwartungen sind gesunken, weil sie weiterhin unter starkem Kostendruck stehen und den Zöllen stärker ausgesetzt sind als ihre globalen Konkurrenten.
Hon Hai Precision Industry Co. ist ein taiwanesischer Elektronikhersteller, der tron seine Partnerschaft mit Nvidia und seine wichtige Rolle in der globalen Chipproduktion bekannt ist. Das Unternehmen meldete im Juli einen Rückgang des Umsatzwachstums aufgrund der dent Donald TRUMP vorgeschlagenen 100-prozentigen Zölle auf in China hergestellte Chips. Seine Investitionen in die Infrastruktur seiner Rechenzentren in den USA geben jedoch Anlass zu Optimismus hinsichtlich der langfristigen Aussichten im KI-Bereich.
Dennoch könnte ihre Dynamik kurzfristig aufgrund der schwachen Nachfrage nachtronwie Smartphones und PCs begrenzt sein.
Für Tencent wird für den nächsten Ergebnisbericht ein Nettogewinnwachstum von lediglich 7,3 % erwartet. Dies ist die niedrigste Wachstumsrate seit sechs Quartalen, trotz stetiger Zuwächse in den Kerngeschäften Werbung und Videospiele. Die KI-Initiativen des Unternehmens befinden sich noch in einem frühen Stadium und haben sich noch nicht auf den Umsatz ausgewirkt. Analysten zufolge basiert das aktuelle Geschäftsmodell des Unternehmens stark auf bestehenden Dienstleistungen, was der Grund für Tencents Abschwung sein könnte.
Das Unternehmen hofft, dass kommende Spieleveröffentlichungen wie Valorant Mobile und Honor of Kings: World dazu beitragen werden, das Engagement der Benutzer zu steigern und die zukünftigen Einnahmen zu verbessern.
JD.coms zweistelliges Wachstum in den Bereichen Einzelhandel, Logistik und aufstrebende Geschäftsfelder trug zu den relativtronZahlen bei. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 15 %. Dies zeigt, dass das Unternehmen Wege findet, sich auch in einem schwierigen Wirtschaftsklima anzupassen und zu wachsen. Analysten gehen jedoch davon aus, dass die anhaltenden Zölle weiterhin sowohl das Vertrauen der Verbraucher als auch die internationalen Handelsströme beeinträchtigen und die Konsumausgaben in China insgesamt bremsen.
Chinesische Firmen sehen sich bei der Verfolgung ihrer KI-Ziele mit lokaler Konkurrenz konfrontiert
Die chinesische Regierung geht nun gegen „Monopole“ wie JD.com, Alibaba und Meituan auf Chinas großem und schnelllebigem Markt für Lebensmittellieferungen vor. Die Behörden fordern von ihnen, den „ungeordneten Wettbewerb“ zu beenden, der sich in aggressiven Preisen, unhaltbaren Rabatten und einem Marktverhalten zeigt, das kleineren Akteuren schadet und die Branche destabilisiert.
Die Unternehmen reagierten und versprachen, diese Taktiken abzuschwächen und sich für einen faireren Wettbewerb einzusetzen. Dieser Schritt dürfte das kurzfristige Umsatzwachstum der Unternehmen beeinträchtigen, die stark auf aggressive Preisgestaltung gesetzt hatten, um Marktanteile zu gewinnen, auch wenn er langfristig die Gesundheit der Branche fördern könnte.
Die betroffenen Unternehmen erhöhen zudem ihre Investitionen in künstliche Intelligenz. Analysten zufolge gewinnen KI-bezogene Ausgaben zunehmend Vorrang vor aktionärsorientierten Maßnahmen wie Aktienrückkäufen. Diese Unternehmen riskieren, ihre kurzfristige finanzielle Performance zu schwächen (ein großes Problem für Anleger, die auf sofortige Rendite aus sind), indem sie ihre Mittel in langfristige Innovationen umlenken.
Viele Chinesen treiben die Initiativen trotz der Risiken und Unsicherheiten voran. So verkaufte Hon Hai kürzlich seine Elektrofahrzeugfabrik in Ohio für 375 Millionen Dollar. Analysten zufolge steht dieser Schritt im Einklang mit der Strategie des Unternehmens, sich stärker auf nordamerikanische Rechenzentrumstechnologie und künstliche Intelligenz zu konzentrieren.
JD.com erweitert zudem seine Logistikkapazitäten und erweitert sein Produktangebot über den traditionellen Einzelhandel hinaus. Gleichzeitig setzt Tencent weiterhin auf seinetronGaming- und Werbeplattformen, um seine KI-Entwicklung zu finanzieren.
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