Meta Platforms holt sich Pacific Investment Management Co. und Blue Owl Capital Inc. als Finanz-Power-Duo an Bord

Meta Platforms setzt auf Schwergewichte: Der Tech-Gigant hat Pacific Investment Management Co. und Blue Owl Capital Inc. als strategische Finanzierungspartner ausgewählt. Ein Move, der die Börsen buzzern lässt.
Warum das wichtig ist: Zwei der größten Player im Asset-Management steigen ins Boot – ein klares Signal für Metas nächste Wachstumsphase.
Die Finanz-Elite mischt mit: Während sich die Wall Street noch fragt, ob Metaverse wirklich der nächste Goldrausch ist, sichern sich die Big Player schon mal die besten Plätze am Tisch. Typisch.
Was kommt als Nächstes? Die Partnerschaft könnte frisches Kapital für Metas ambitionierte Tech-Projekte freisetzen – von KI über VR bis hin zu Blockchain-Experimenten. Denn eins ist klar: In der Tech-Welt steht man still oder gewinnt.
Pimco wird 26 Milliarden Dollar an Schulden anbieten, Blue Owl wird 3 Milliarden Dollar an Eigenkapital bereitstellen
Meta verhandelt seit Wochen mit mehreren privaten Kreditinstituten, um diejenigen zudent, die bis zu 29 Milliarden Dollar für die Finanzierung des groß angelegten Ausbaus seiner KI-Rechenzentren in den USA sichern könnten. Ende Juni befand sich Meta noch in Gesprächen mit Apollo Global Management, KKR, Brookfield, Carlyle und Pimco. Das Unternehmen arbeitete zudem mit Morgan Stanley zusammen, um Möglichkeiten zur Verbesserung der Marktfähigkeit der Schulden zu prüfen.
Berichten zufolge hoffte Meta, rund 3 Milliarden Dollar Eigenkapital und 26 Milliarden Dollar Schulden zu sichern. Insidern zufolge wird Pimco nach den jüngsten Entscheidungen die 26 Milliarden Dollar Fremdfinanzierung übernehmen, während Blue Owl die 3 Milliarden Dollar Eigenkapital bereitstellt. Sie fügten hinzu, dass der Schuldenanteil wahrscheinlich in FORM von Anleihen ausgegeben wird.
Sie wiesen außerdem darauf hin, dass Apollo Global Management Inc. und KKR & Co. bis zur letzten Verhandlungsrunde weiterhin als Anwärter auf die Führung des Deals galten.
In letzter Zeit haben private Kreditinstitute ihr Engagement im Bereich der KI-Infrastruktur verstärkt. So hat Blue Owl kürzlich 15 Milliarden US-Dollar für ein Rechenzentrums-Joint-Venture mit OpenAI zugesagt, das weiterhin mit SoftBank und Oracle an einem 500 Milliarden US-Dollar schweren KI-Anlagenprojekt arbeitet.
Meta investiert mehr in KI-Projekte
Meta hat seine Ausgaben für KI erhöht. Im Juni gab das Unternehmen bekannt, 14,3 Milliarden Dollar in Scale AI und damit einen Anteil von 49 Prozent ohne Stimmrecht zu erwerben.
Das Unternehmen rekrutierte im Rahmen des Deals auch Scale AI-Gründer Alexandr Wang und einige weitere Mitarbeiter. Das Startup behauptete, dies habe keine Auswirkungen auf die Nutzer, da Meta keinen Zugriff auf geschäftsrelevante Daten habe. Etwa zeitgleich mit dem Scale AI-Deal behauptete OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, dass Meta seine Mitarbeiter mit Antrittsprämien von bis zu 100 Millionen Dollar und noch höheren Jahresgehältern locke.
Kürzlich stellte Meta auch sein Modell Llama 4 vor. Die Reaktion der KI-Community auf das Modell war jedoch alles andere als enthusiastisch. Entwickler bemängelten schwache Programmier- und Softwareentwicklungsleistungen und fügten hinzu, dass Llama 4 hinter innovativen Konkurrenten wie DeepSeek zurückbleibt. So verarbeitete die Scout-Architektur des Modells ein umfangreiches Dokument mit 20.000 Token, erzeugte aber, wie KI-Forscher Simon Willison es nannte, „komplette Junk-Ausgabe“ mit mehreren Schleifen.
Der Tech-Gigant bewirbt sein Llama 4 als „Open Source“, doch Lizenzbestimmungen schränken den echten offenen Zugang ein. Nutzer müssen sich anmelden und den Lizenzbedingungen zustimmen, bevor sie die Modelle herunterladen können. Zudem löste die Veröffentlichung des Modells an einem Wochenende Empörung in der Community aus. Auf die Frage nach dem ungewöhnlichen Zeitpunkt antwortete Meta-CEO Mark Zuckerberg: „Damals war es fertig.“
Dennoch hat Meta seine Investitionsprognose für das Gesamtjahr auf bis zu 72 Milliarden Dollar angehoben und verweist auf den Ausbau von Rechenzentren und steigende Infrastrukturkosten. Als erstes Unternehmen hat das Unternehmen zudem einen Vertrag zur Beschaffung von Atomstrom für seine KI-Aktivitäten abgeschlossen.
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