US-Staatsanleihen im freien Fall – Japanische Schuldenängste lösen globale Kettenreaktion aus
Die Märkte zittern: US-Staatsanleihen stürzen gemeinsam mit globalen Bonds ab – ausgelöst durch Japans Schuldenkater. Wer zahlt die Zeche?
Der Dominoeffekt trifft alle: Von Tokio über Frankfurt bis New York reagieren Anleger panisch auf die drohende Schuldenkrise Japans. Selbst vermeintlich sichere Häfen wie US-Treasuries stehen plötzlich unter Druck.
Finanzironie des Tages: Ausgerechnet Japans Notenbank – seit Jahren Vorreiter der lockeren Geldpolitik – könnte jetzt den globalen Schulden-Tsunami auslösen. Wer hätte das kommen sehen? (Außer allen.)
US 30-jährige Finanzkarte. Quelle: Bloomberg
Deutschlands lange Erträge stiegen ebenfalls und stiegen seit März auf den höchsten.
Lyn Graham-Taylor, Stratege bei Rabobank, sagte unverblümt: „Die von der Versorgungskonsum angetriebene steile steile japanische Staatsanleihen scheint für den Wechsel in Bund und den US-Finanzministerium heute Morgen verantwortlich zu sein.“
Japans Haushaltspläne schütteln das globale Anleihenvertrauen
Japans lange Bindungen haben die Angewohnheit, schnell zu fallen. Es ist schon einmal passiert, und jedes Mal, wenn es eine Schockwelle durch uns und europäische Märkte schickt.
Im Moment ist dieser Druck zurück. Der BOJ versucht, Jahre der losen Geldpolitik aufzuräumen, ist aber in die Enge getrieben. Das Wachstum verlangsamt sich, und Trumps Weißes Haus hat erneut Handelszölle erhöht, was die Exporte Japans zum schlimmsten Zeitpunkt bedroht hat.
Aber es gibt noch mehr. Japans Anleiheschalter sind aufgrund der am 20. Juli festgelegten vorstehenden Wahlen unter Stress unter Stress. Mit dieser Abstimmung erwarten Händler, dass Politiker zusätzliche cash versprechen, um die Wähler zu gewinnen. Das bedeutet, dass mehr Kreditaufnahme, mehr Angebot und längere Anleihen den Markt überfluten. Die Wähler haben nun die Wahl zwischen den cash der regierenden liberalen Demokratischen Partei oder den Steuersenkungen der Opposition, und die Märkte hassen beide.
Die 30-jährige Rendite Japans stieg am Dienstag über 3% und kam AB Mai gefährlich nahe am Allzeithoch. Ihre überlangen Bindungen rutschten seit Tagen. Das ist nicht isoliert. Großbritannien hatte letzte Woche ein ähnliches Chaos. Die Anleger haben Gilts schnell wegen Haushaltsbedenken abgeladen, und das Schuldenbüro musste die langfristige Ausgabe verringern. Japan macht das Gleiche. Weniger Käufer. Größeres Angebot. Mehr Verkauf. Du verstehst es.
Der Hintergrund ist noch unordentlicher. Traditionelle Käufer ziehen sich insgesamt von langfristigen Anleihen zurück. Diese Vermögenswerte bilden mehr Zinsrisiko, und da die Zentralbanken zwischen Inflation und Rezession stecken, möchte niemand sie halten.
Durch niedrigere Liquidität wird diese Ausverkauf nur schwieriger getroffen. Sobald die Dominosteine fallen, ergibt der Tank des Spike und der Preise. Genau das ist diese Woche passiert.
BOJ kämpft, wenn der Reallöhne zusammenbricht
Die Bank of Japan steckt mitten in einer Politikfalle fest. Es will die Zinsen erhöhen, aber die Wirtschaft tank. Im Mai brach der Reallöhne gegenüber dem Vorjahr um 2,9% zusammen, der schärfste Rückgang seit 20 Monaten. Das war schlimmer als der überarbeitete Rückgang von 2% im April. Mai markierte den fünften Monat der Lohnerosion in Folge, obwohl die nominalen Gehälter technisch steigen.
Die Lohndaten stammten direkt aus Japans Gesundheits-, Arbeits- und Wohlfahrtsministerium und malt ein brutales Bild. Die Gewerkschaften erzielten dieses Jahr einen Sieg.
Die japanische Gewerkschaftskonföderation oder Rengo sicherte sich bei den diesjährigen Frühlingsgesprächen eine Pay -Beule von 5,25%, die größte seit 1991. Aber mit der Inflation über dem 2% -Ziel der Zentralbank sind die Gewinne nicht fest. Die jüngste Inflation gelesen erreichte 3,5%und aß direkt durch diese nominalen Erhöhungen.
Seit Dezember 2021 hat Japan jeden Monat ein nominales Lohnwachstum verzeichnet. In über 30 der letzten 41 Monate sind die Reallöhne jedoch tatsächlich zurückgegangen, sobald Sie die Inflation berücksichtigen. Dieser Zusammenbruch in echten Gehaltsschecks ist genau das, was die BoJ vermeiden wollte.
Die Zentralbank sagte jahrelang, sie brauche einen „tugendhaften Zyklus“ mit höheren Löhnen, die höhere Preise annehmen. Aber jetzt kollabieren die Löhne, die Inflation ist immer noch hoch, und die Wirtschaft wird zum Stillstand gebracht.
Die neuesten BIP -Zahlen bestätigen diesen Stall. Die japanische Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal und ging gegenüber dem Vorquartal um 0,2% zurück. Die Exporte fielen, und das traf ein Land, in dem Handel mehr als alles andere wichtig ist. Mit Tarifen aus den USA und weltweit schwacher Nachfrage verlangsamt sich die Japans Exportmaschine schnell.
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